Dies und Das Dies und Das

Aussprechen ist not-wendig…

Streit - PublicDomainPictures - animal-16740_640 17.02.14Manchmal sprechen wir etwas nicht aus, was uns auf der Seele liegt, um den anderen nicht zu verletzen. Aus Erfahrung wissen wir vielleicht wie es sich anfühlt, wenn man dieses Anliegen von jemand anderem gesagt bekommt. Vielleicht möchte man den anderen schützen. – ABER es ist WICHTIG, dass wir ehrlich aussprechen. Denn erstens: Wissen wir doch gar nicht, ob sich der andere verletzt fühlt. Und zweitens: Vielleicht braucht der andere gerade diesen vermeintlichen Konflikt, um zu wachsen. Ja, vielleicht tut es dem anderen weh. Doch der andere erhält dann auch die Chance etwas zu verändern.
OB der andere etwas verändert oder verändern sollte, liegt nicht in unserem Verantwortungsbereich. Das ist dann die Angelegenheit des anderen. Nur sollten wir diesen möglichen Entwicklungsschritt weder uns noch dem anderem vorenthalten. Wie sollen wir lernen, wenn etwas nicht ausgesprochen wird?

© Ilka Plassmeier

Wenn eine Tür sich schließt…

Tür Hund birgit0947-pixabay.com dog-182422_640 17.02.14Wenn sich eine Tür schließt, bleiben wir oft so lange verdutzt stehen und starren die geschlossene Tür traurig an. Vielleicht versuchen wir auch auf „biegen und brechen“ die Tür wieder zu öffnen, suchen nach Schlüsseln oder Mauselöchern durch die wir schlüpfen könnten. Es sah mit dieser ehemals offenen Tür so leicht aus, wieso ist sie jetzt zu?
Die Traurigkeit und das Festhalten der vergangenen Wege verschließt uns jedoch manchmal auch die Sicht auf das Schild, dass an der jetzt geschlossenen Tür angebracht ist. Auf diesem Schild steht: „Geschlossen. Bitte benutzen Sie die andere Tür, die direkt nebenan nun für Sie geöffnet ist.“
Lass los, wo sich der Weg verschließt und schau Dich um nach neuen Wegen.

Vergleichen ist das Ende des Glücks

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
(Kierkegaard) Vergleich - Hans - pixabay.com fruit-11371_640 17.02.14Schneller, höher, schöner, besser, weiter als…. ja, als was? Der Nachbar? Die ehemalige Schulfreundin? Mithalten mit dem, was die Werbung uns vorgaukelt?
Lebensinhalt sollte doch etwas anderes sein. Wenn der Nachbar einen Porsche fährt und es ihm Freude macht – bitte. Wenn die alte Schulfreundin mit einem Pool im Eigenheim prahlt – auch schön. Wenn Menschen sich unters Messer legen, um einem Schönheitsideal zu entsprechen – des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Aber macht das die anderen glücklicher? Wenn man hinter die Fassade schaut, sind sie oft noch unglücklicher oder haben noch mehr Probleme als man selbst.
Wenn ich mich auf mich konzentriere und mich von solchen Vergleichen nicht ablenken lasse und auch nicht versuche, andere zu übertrumpfen, kann es vielleicht sein, dass ich das, was ich bei mir entdecke, wirklich nicht so toll finde. Doch dann sollte ich mir überlegen: Was finde ICH wundervoll? Was wünsche ICH mir? – Wenn Du das weißt, dann leg los und verwirkliche das. Nicht weil das aus dem Vergleich mit anderen herausgekommen ist, sondern weil Du Dich für Dich so entschieden hast.

©Ilka Plassmeier

Über das Wasser laufen…

Boot ewirz-pixabay.com water-210713_640 17.02.14Ein Priester, ein Rabbi und ein Mönch sitzen unweit vom Strand in einem Boot.
Sie unterhalten sich. Die Zeit vergeht und der Rabbi beschließt an Land zu gehen. Er steigt aus dem Boot und läuft über das Wasser zum Strand. Der Priester staunt nicht schlecht. Nach kurzer Zeit folgt der Mönch dem Rabbi. Er steigt aus dem Boot, läuft über das Wasser an Land. Der Priester ist fassungslos, lässt sich aber nicht beirren und denkt :“ Das bekommt ich doch wohl allemal hin. Er reckt sich empor, steigt aus dem Boot und….. fällt ins Wasser.
Die beiden am Strand sehen staunend zu und nachdem sie sich vom Lachen erholt haben ruft ihm der Rabbi zu: „Hey, auf die Steine musst du schon treten“.
(Verfasser unbekannt)

Geduld kann eine Herausforderung sein – gerade nach Aufstellungen…

Elefanten - coffy-pixabay.com thailand-142982_640 17.02.14„Geduld ist eine Tugend“ sagt man – ich sage: Für viele Menschen unserer Zeit ist Geduld eine ganz besondere (nervliche) Herausforderung.
Warum nur? Haben wir verlernt was Geduld ist? Oder vertrauen wir dem Leben einfach nicht mehr genug?
Vielleicht beides ein wenig. In der heutigen Zeit sind wir allein schon durch unsere Kommunikationswege gewöhnt, dass alles schnell-schnell geht. Man verschickt eine email und erwartet im Lauf des Tages eine Antwort. Man verschickt eine SMS und wird nach 2-3 Stunden schon nervös, wenn es keine Antwort gibt. Briefe sind heute innerhalb eines Tages (meistens) angekommen. Viele Pakete sind ebenso schnell. Wir können überall hinfliegen, innerhalb weniger Stunden in anderen Ländern sein. Nachrichten schießen um die Welt – vor allem die Katastrophenmeldungen. Überall sind wir der Reizüberflutung ausgesetzt.
Doch Gut-Ding will Weile haben – sagte meine Oma. Und ja, dem ist so. Gerade in der seelischen Arbeit brauchen die Dinge ihre Zeit. Oft erlebe ich, dass meine Aufsteller mit beiden Füßen Vollgas geben wollen und sich wundern, warum die Veränderung nicht schon gestern passiert. Wenn wir seelisch arbeiten, stellen wir innere Resonanzen um. Wir lösen tiefsitzenden Blockaden, mit den wir teilweise Jahrzehnte verbracht haben. Das soll sich dann aber bitte zackzack innerhalb einer Woche auch vollständig wandeln . Doch jeder braucht seine eigene Geschwindigkeit.
Nach jedem Seminar sage ich: „Die Aufstellung arbeitet bis zu 6 Monaten. Lasst Euch Zeit und vertraut. Es wird sich viel verändern.“ Und bei manchen braucht es eben tatsächlich 5 Monate bis sich was tut.
Die Energien der neuen Zeit sind schon schneller geworden und sind vom Modem auf DSL umgestiegen Inzwischen geschehen die spürbaren und sichtbaren Veränderungen viel schneller – wenn man gelassen bleibt. Alles kann – nichts muss.
Erwarte nichts und rechne mit allem!
Erst im Rückblick werden wir wissen, warum wir gerade diese Zeit des Abwartens oder Ausruhens benötigen.
Und es gibt übrigens keinen Augenblick in dem „NICHTS“ passiert. Es passiert immer etwas. Schau Dich um!
Also üben wir uns in Geduld, genießen den Augenblick und vertrauen dem Leben, das manchmal mit der Postkutsche auf dem Weg zu uns ist.
©Ilka Plassmeier

Entscheide Dich….

Entscheidung Gerd Altmann - pixabay.com direction-255294_640 21.02.14Entscheide Dich, so lange Du die Wahl, die Möglichkeiten und das Vertrauen in Deine innere Stimme hast.
Oft verfallen wir in unseren Alltagstrott – es geht ja schon irgendwie – und bemerken fast gar nicht, wie uns die Lebensfreude langsam entschwindet. „Kann noch, geht noch, passt schon, ging doch immer irgendwie“ – genau das sind die Fesseln, die uns hindern, neue Wege zu gehen.
Soll das wirklich so weiter gehen, bis das Leben einen zwingt, etwas zu verändern? – Sicher nicht.
Wir wissen doch alle, dass wir Entscheidungen viel besser annehmen und umsetzen können, wenn sie aus uns heraus kommen. Werden wir „gezwungen“, fühlt sich das nicht gut an und man tut sich viel schwerer.
Spürst Du, dass Dir Freude verloren geht, dass Deine Kreativität nicht mehr fließen kann, dass Du kaum noch Zeit für Dich hast? Dann ist es höchste Zeit, etwas zu verändern. Und nur DU kannst es tun!

Gedanken zum Jahreswechsel 2013/2014

Schwein - PublicDomainPictures-pixabay.com agriculture-84702_1280 31.12.13

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Halloween – All hallowed Evening

Am 31.10.2013 ist wieder Halloween. In Amerika wird Halloween groß gefeiert. Die Partys werden aufwendig gestaltet. Kinder ziehen um die Häuser und fordern in gruseligen Outfits „Trick oder Tread“ – (Süßes oder Saures).

 

Doch was steckt denn nun wirklich hinter dem Brauch? Gedenken an die Toten?

Was siehst Du?

„Glück und Regenbogen sieht man nicht über dem eigenen Haus, sondern nur über Fremden.“ (Verfasser unbekannt)