Dies und Das Dies und Das

Potentialträger

Sandburg - falco-pixabay.com sandburg-224124_640 26.02.14Jeder von uns trägt mehrere Potentiale in sich!
Doch viele von uns haben gerade in der Jugend immer wieder zu hören bekommen: „Du kannst das nicht. Du schaffst das sowieso nicht. Du bist zu dumm, zu groß, zu klein, zu schlau, zu ungeschickt….“ Das Runtermachen ist wohl bekannt. Aber es gibt das Phänomen auch anders herum: „Mit Deinem Schulabschluss solltest Du mehr erreichen – werde Anwalt, Arzt, Richter….“ – dabei wäre die Person vielleicht lieber Tischler oder Gärtner und könnte mit den Hände Wunder vollbringen.
Lösen wir uns – vor allem für unsere Kinder – doch von diesen Sätzen. Jeder sollte das tun, was er/sie sich wünscht. Jedes Fünkchen zur Selbstverwirklichung sollten wir unterstützen und behutsam anfachen. Ob uns das bei unseren Kinder gefällt, ist unser Problem! Jeder darf aus seinem Potential sein Glück schöpfen.
Und wenn das bedeutet, dass wir gegenüber dem Schulsystem und Ausbildungssystem kreativ werden müssen und unsere Kinder und uns selbst mehr im Urvertrauen bestärken müssen – dann sollten wir es angehen!
©Ilka Plassmeier

Konkurrenzdenken ist Mangeldenken

Druck - Gerd Altmann - pixabay.com pressure-65336_640 18.02.14Konkurrenz – eines der schädlichsten Mangelwörter
Wer kennt nicht die Glaubenssätze: „Konkurrenz belebt das Geschäft“, „Konkurrenz gibt es überall“? Ständige Vergleiche und Erwartungshaltungen gefährden nicht nur unseren Mut sondern auch unsere Talente.
Gibt es überhaupt Konkurrenz, oder ist das nur ein Gedankenkonstrukt, das uns klein hält? Es gibt doch auch mehrere Friseure in einer Stadt, mehrere Bäcker, verschiedene Bands, unterschiedliche Autowerkstätten, etc. Wem geht es wohl besser und wer ist in seiner Kraft und zieht dadurch auch mehr Kundschaft an: Der ängstliche Inhaber, der auf die anderen schielt? Oder der Inhaber, der bei sich bleibt und aus sich heraus seine Arbeit tut?
Konkurrenzdenken ist in meinen Augen Mangeldenken, Angstdenken und Misstrauen dem Leben gegenüber. Es ist genug für jeden da. Wer sich selbst vertraut und an sich glaubt, hat auch Kundschaft und gut zu tun.
Gerade wenn ich im Coaching- oder Rückführungsbereich ausbilde, kommen immer mal wieder die Fragen: „Ja, aber wieso sollten die Menschen denn zu mir kommen, wenn Du doch auch hier im Ort arbeitest. Dann geht man doch ehr zum Lehrer, oder?“ Jeder Coach oder Therapeut zieht andere Klienten an und hat andere Resonanzen. Auch wenn wir preislich gleich liegen, haben wir doch völlig verschiedene Klienten. Ich habe ein anderes Resonanzfeld als meine zukünftigen Kollegen. Ich liebe es, auszubilden, egal, woher meine zukünftigen Kollegen kommen
Es ist alles Energie. Was ich aussende, kommt zurück.
©Ilka Plassmeier

Foto: Gerd Altmann – pixabay.com
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Mal Dir Deine Welt…

Malen wwweye-uli zarembach-pixabay.com street-painter-193115_1280 16.01.14Wir leben immer in einer Welt, die wir uns selber bilden.
(Johann Gottfried von Herder, 1774)

Mal Dir Deine eigene Welt. Nur DU bestimmst, was auf Deinem Lebensbild alles zu sehen ist. Denk an die vielen Tupfer Fröhlichkeit, vielleicht auch ein paar dunkle Ecken mit Tränentropfen und dann wieder Momente voller Sonnenschein. Die Überraschungsmomente, die Momente der Stille und vielleicht auch Trauer – und doch auch großer Freude. DU malst Dein Lebensbild – JETZT, HIER – in diesem Moment, jederzeit.

Selbstliebe

Kirschbluete - hans-pixabay.com cherry-blossom-6509_1280 16.01.14Selbstliebe ist der Beginn einer lebenslangen Freundschaft (Oscar Wilde) „Wenn ich mich so zeige, wie ich bin, wird mich niemand lieben. Deshalb muss ich so tun, als wäre ich jemand anderes, um geliebt zu werden.“ Zitat aus „Mit ner Harley in den Himmel“ von Colin Tipping

Diesen Glaubenssatz hatten wir auch vor einiger Zeit bei einer Aufstellung: „Wenn ich keine Rolle mehr spiele, spiele ich keine Rolle mehr – für meinen Vater“
Die Selbstliebe fährt gen Null, die Seele weint. Das Rollenspielen ist so zur Gewohnheit geworden, dass man selbst nicht mehr weiß, wer man wirklich ist. Die Verbindung zum blockierten Seelenanteil zu finden, hilft, authentisch zu sein und sich selbst anzunehmen und zu lieben.
Ilka Plassmeier

Foto: Hans – pixabay.com
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Achtsamkeit

Eule - Kaz-pixabay.com barn-own-220443_640 16.01.14Achtsamkeit
Ein Wort, dass in den letzten Jahren nicht in Mode gekommen ist, sondern dem endlich mehr Bedeutung beigemessen wird. Achtsamkeit bedeutet bewusste Aufmerksamkeit. Sehen, Hören, Schmecken, Sagen, Fühlen und Spüren, was JETZT gerade IST – und was das mit mir zu tun hat. Achtsamkeit bedeutet nicht, auf der Hut zu sein und hinter allem irgendetwas vermuten. Achtsamkeit ist eine Form von Wachheit – wach sein für die Ereignisse im eigenen Leben. Kostbare Momente erkennen und schätzen. Dankbarkeit für alles, was ist. Alles, was veränderbar zum bewussten Besseren ist, in Angriff nehmen. Unser funktionierender Autopilot im Alltagsstress schaltet die Achtsamkeit schnell mal ab. Dabei ist es reine Übungssache ganz im Hier und Jetzt zu sein. Und schon nimmt man die wunderbaren Fügungen, kleinen Hinweise und Begebenheiten wahr, die jeden Tag in jedem individuellen Leben passieren.

Welche Farbe hat der Baum?

Baeume - chaty-pixabay.com tree-75417_640 16.01.14Ein Mönch und ein kleines Mädchen gingen im Wald spazieren. Sie blieben vor einem Baum stehen und das Mädchen fragte: „Lieber Mönch, sage mir, welche Farbe hat dieser Baum!“ Und der Mönch antwortete: „Er hat die Farbe, die Du siehst.“

(buddhistische Anekdote)

Foto: chaty – pixabay.com
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Aus emotionalen Fesseln befreien…

Kinder brankin62-pixabay.com children-74077_640 28.1.14Jeder Mensch gibt zu jeder Zeit sein Bestes, mit dem Wissen, seinem Erkenntnisstand und den Ressourcen, die ihm zu dieser Zeit zur Verfügung stehen.
Wenn Du jemandem vergeben möchtest, um Dich aus den emotionalen Fesseln zu befreien und Frieden zu schaffen (in Dir), dann stell Dir den anderen als Kind vor. Denn dieses innere Kind haben wir alle immer noch in uns. Mach Dir bewusst, dass der andere in der jetztigen (oder vielleicht schon vergangenen) Situation nicht anders handeln konnte. Zum einen, weil Du eine Entsprechung hattest, dass dieses passiert und er/sie Dich an Dein Thema führt und Dir beim Wachsen hilft. Zum anderen, weil der andere vielleicht noch nicht das Bewusstsein, die Freiheit, die Mittel oder die Erkenntnis hat, anders zu handeln.
Wenn Du Dir dies vor Augen führst, wird es schon ein Stückchen leichter mit dem Vergeben.

Über Festhalten und Loslassen einerseits….

Baum Karen Arnold - pixabay.com tree-220351_640 01.02.14Über Festhalten und Loslassen – einerseits….

Wenn es dunkel wird im Leben…

Fensterladen - blandineschlillinger - pixabay.com picturesque-248080_640 15.02.14„Wenn es gar so dunkel ist in Deinem Leben, sieh doch einmal nach, ob es nicht am Ende daher kommt, dass all Deine Fensterläden zu sind.“ (Johannes Kepler)

Aussprechen ist not-wendig…

Streit - PublicDomainPictures - animal-16740_640 17.02.14Manchmal sprechen wir etwas nicht aus, was uns auf der Seele liegt, um den anderen nicht zu verletzen. Aus Erfahrung wissen wir vielleicht wie es sich anfühlt, wenn man dieses Anliegen von jemand anderem gesagt bekommt. Vielleicht möchte man den anderen schützen. – ABER es ist WICHTIG, dass wir ehrlich aussprechen. Denn erstens: Wissen wir doch gar nicht, ob sich der andere verletzt fühlt. Und zweitens: Vielleicht braucht der andere gerade diesen vermeintlichen Konflikt, um zu wachsen. Ja, vielleicht tut es dem anderen weh. Doch der andere erhält dann auch die Chance etwas zu verändern.
OB der andere etwas verändert oder verändern sollte, liegt nicht in unserem Verantwortungsbereich. Das ist dann die Angelegenheit des anderen. Nur sollten wir diesen möglichen Entwicklungsschritt weder uns noch dem anderem vorenthalten. Wie sollen wir lernen, wenn etwas nicht ausgesprochen wird?

© Ilka Plassmeier