Dies und Das Dies und Das

Schnell oder langsam – wer kommt ehr ans Ziel?

Schnelligkeit ist relativ 🙂
Till Eulenspiegel ging eines schönen Tages mit seinem Bündel an Habseligkeiten zu Fuß zur nächsten Stadt. Auf einmal hörte er, wie sich schnelle Hufgeräusche näherten und eine Kutsche hielt neben ihm.
Der Kutscher hatte es sehr eilig und rief: „Sag schnell – wie weit ist es bis zur nächsten Stadt?“
Till Eulenspiegel antwortete: „Wenn Ihr langsam fahrt, dauert es wohl eine halbe Stunde. Fahrt Ihr schnell, so dauert es zwei Stunden, mein Herr.“
„Du Narr“ schimpfte der Kutscher und trieb die Pferde zu einem schnellen Galopp an und die Kutsche entschwand Till Eulenspiegels Blick.
Till Eulenspiegel ging gemächlich seines Weges auf der Straße, die viele Schlaglöcher hatte. Nach etwa einer Stunde sah er nach einer Kurve eine Kutsche im Graben liegen. Die Vorderachse war gebrochen und es war just der Kutscher von vorhin, der sich nun fluchend daran machte, die Kutsche wieder zu reparieren.
Der Kutscher bedachte Till Eulenspiegel mit einem bösen und vorwurfsvollen Blick, worauf dieser nur sagte: „Ich sagte es doch: Wenn Ihr langsam fahrt, eine halbe Stunde…“ Verfasser unbekannt
Foto: Animatio – pixelio.de

Ilka Plassmeier
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Gedanken im November 2012


Weinen

Eine Körperreaktion, die jeder Mensch auf Gefühle und Emotionen zurückführen kann. Aber Weinen ist nicht gleich weinen. Wir weinen aus Trauer, Schmerz, Verlust, Wut, Enttäuschung – aber auch aus FREUDE und BERÜHRTSEIN.
Für mich stehen Tränen immer für eine besondere Form des Loslassens. Mit jeder Träne löst sich unbewusst etwas. Es braucht viele Tränen, einen geliebten Menschen loszulassen. Wuttränen werden gern zurückgehalten, weil man an der Kraft der Wut noch festhalten möchte. Zu Tränen gerührt – berührt sein, verheimlicht man/frau ganz gern – denn hier schwingt ganz unbewusst ein Inneres mit, dass man nicht jedem zeigen möchte. Tränen der Freude und des Glück sind kostbar und sollten viel öfter fließen.
Weinen erleichtert, reinigt, befreit, hält uns in Fluss – ist einfach menschlich.

© Ilka Plassmeier
Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de

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Achtsamkeit
Ein Wort, dass in den letzten Jahren nicht in Mode gekommen ist, sondern dem endlich mehr Bedeutung beigemessen wird. Achtsamkeit bedeutet bewusste Aufmerksamkeit. Sehen, Hören, Schmecken, Sagen, Fühlen und Spüren, was JETZT gerade IST – und was das mit mir zu tun hat. Achtsamkeit bedeutet nicht, auf der Hut zu sein und hinter allem irgendetwas vermuten. Achtsamkeit ist eine Form von Wachheit – wach sein für die Ereignisse im eigenen Leben. Kostbare Momente erkennen und schätzen. Dankbarkeit für alles, was ist. Alles, was veränderbar zum bewussten Besseren ist, in Angriff nehmen. Unser funktionierender Autopilot im Alltagsstress schaltet die Achtsamkeit schnell mal ab. Dabei ist es reine Übungssache ganz im Hier und Jetzt zu sein. Und schon nimmt man die wunderbaren Fügungen, kleinen Hinweise und Begebenheiten wahr, die jeden Tag in jedem individuellen Leben passieren.

Geschichten und Gedanken aus der Internetfundgrube – Oktober 2012

Stille ist ruhig und friedvoll,
erfüllt von ruhenden Gedanken.
Und wenn wir still sind, dann geschieht etwas Magisches:
Die Stille spricht Bände, wenn wir uns Zeit nehmen ihr zuzuhören.

(Verfasser unbekannt)
(Foto: twinlili / pixelio.de)

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Bestellungen, Wünsche und Spiegelungen des Universums

Wenn Du in ein Restaurant gehst, bekommst Du bald die Speisekarte. Du schaust, was Du magst und bestellst. Dann gibst Du dem Koch und der Bedienung Zeit, die Bestellung zu erfüllen. Währenddessen genießt Du eine Unterhaltung mit Deiner Begleitung, die nette Atmosphäre. Denkst Du darüber nach, wie der Koch Deine Bestellung zubereitet? Welche Zutaten dazu gehören? – Nein. Nach einiger Zeit kommt dann die Bedienung mit Deiner Bestellung. Meistens genau das, was Du haben wolltest. Nur selten muss mal eine Bestellung zurück gehen.

Wie viele Kartoffeln trägst Du mit Dir herum?

Ein Lehrer bat seine Schüler, einen Rucksack und einen Sack Kartoffeln mitzubringen.
Für jeden Menschen, dem sie etwas nicht verzeihen wollten, sollten die Schüler eine möglichst große Kartoffel wählen, auf sie den Namen des Menschen schreiben, dem sie nicht verzeihen wollten und die Kartoffel in den Rucksack legen. Anschließend sollten die Schüler den Rucksack mit den Kartoffeln eine Woche lang herumtragen. Dies machte den Schülern klar, welch schwere Last ein Mensch mit sich herumträgt, wenn man einem anderen nicht verzeiht. Wie belastend es ist, an alten Kränkungen und Groll festzuhalten.
Die darin enthaltene Weisheit: Wenn wir anderen verzeihen, dann nützt es uns selbst. Wir befreien uns von einer seelischen Last und können so wieder lebendiger werden. Verletzungen und Kränkungen, die wir nicht loslassen, lähmen uns, vergiften unser seelisches Wohlbefinden. Es behindert uns an unserer seelischen Entfaltung und der Chance auf etwas Neues, Beglückendes.
Überlege einmal: Wie viele Kartoffeln trägst du mit dir herum? Wie viel leichter würdest du wohl durchs Leben gehen, wenn du verzeihen würdest? Gern würde ich einmal mit dir bei einem Kartoffelsalat zusammensitzen … mich gemeinsam mit dir – im Hier und Jetzt – unterhalten und des Lebens erfreuen!

Gedankenfunken aus August 2012

Ich stelle mir unsere Energien immer wie eine Art Setzkasten vor. Und beim Aufstellen wird umgestellt, abgestaubt, transformiert und ausgemistet. Und anschließend sieht der Setzkasten ganz anders aus.

Foto: Peter Smola/pixelio.de

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Der Partner, den Du wählst…

Nach einer Trauung nimmt der Vater der Braut seinen neuen Schwiegersohn zur Seite, um ihm einen Rat für ein langes glückliches Eheleben zu erteilen. „Vermutlich liebst Du meine Tochter sehr“, beginnt er.
„Oh ja!“ seufzt der junge Mann.
„Wahrscheinlich hältst Du sie für den großartigsten Menschen auf Erden“, fährt der alte Mann fort.
„Sie ist in jeder Hinsicht perfekt“, bestätigt der junge Mann mit leuchtenden Augen.
„So denkt man eben, wenn man gerade geheiratet hat.“, erklärt der alte Mann, „doch in wenigen Jahren wirst Du bei meiner Tochter auch Fehler erkennen. Sobald das geschieht, solltest Du Folgendes bedenken: Wenn sie diese Fehler nicht von Anfang an gehabt hätte, lieber Schwiegersohn, hätte sie einen viel besseren Mann als Dich geheiratet!“

Was ist wichtig im Leben?

Ein Fährmann arbeitete an einem gefürchteten, reissenden Fluss. Eines Tages ruderte er einen selbstherrlichen Gelehrten ans andere Ufer. Die beiden unterhalten sich über alles mögliche, wobei dem pingeligen Gelehrten auffällt, das der Fährmann viele Grammatikfehler macht. Er tadelt den Fährmann immer wieder, weil dieser die Grammatik nicht gut kennt.