Dies und Das Dies und Das

Wer weiß, wozu es gut ist…?

Ein alter Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn auf einer kleinen Farm. Sie besaßen nur ein Pferd, mit dem sie die Felder bestellen konnten und kamen gerade so über die Runden.

Warum ist Ostern mal früh und mal spät im Jahr?

Immer wieder rätselt man: Warum ist dieses Jahr Ostern später oder früher als letztes Jahr? Hängt das mit der Kirche und der Fastenzeit zusammen?

Es stimmt schon, dass die Kirche Ostern „festlegt“. Karfreitag ist bekanntlich der höchste kirchliche Festtag. Und danach richtet sich die Fastenzeit und die Zeit bis Pfingsten. Aber wie machen die das 🙂 ????

Auch Engel können nicht an alles denken

Die bevorstehende Geburt des Christkinds bereitete den Engeln ziemliches Kopfzerbrechen. Sie mussten nämlich bei ihren Planungen sehr vorsichtig sein, damit die Menschen auf Erden nichts davon bemerkten. Denn schließlich sollte das Kind in aller Stille geboren werden und nicht einen Betrieb um sich haben, wie er in Nazareth auf dem Wochenmarkt herrschte.
Probleme gab es auch bei der Innenausstattung des Stalles von Bethlehem. An der Futterraufe lockerte sich ein Brett aber hat jemand schon einmal einen Engel mit Hammer und Nagel gesehen?! Das Stroh für das Krippenbett fühlte sich hart an, das Heu duftete nicht gut genug, und in der Stalllaterne fehlte das Öl.
Aber auch was die Tiere anbetraf, gab es allerhand zu bedenken. Genau an dem für den Engelschor auserwählten Platz hing ein Wespennest. Das musste ausquartiert werden. Denn wer weiß, ob Wespen einsichtig genug sind, um das Wunder der Heiligen Nacht zu begreifen? Die Fliegen, die sich Ochse und Esel zugesellt hatten, sollten dem göttlichen Kind nicht um das Näslein summen oder es gar im Schlafe stören. Nein, kein Tier durften die Engel vergessen, das etwa in der hochheiligen Nacht Unannehmlichkeiten bereiten könnte.
Unter dem Fußboden im Stall wohnte eine kleine Maus. Es war ein lustiges Mäuslein, das sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen ließ, höchstens, wenn die Katze hinter ihm her war. Aber dann flüchtete es schnell in sein Mäuseloch zurück. Im Herbst hatte die Maus fleißig Früchte und Körner gesammelt; jetzt schlief sie in ihrem gemütlichen Nest. Das ist gut, dachte der verantwortliche Engel, wer schläft, sündigt nicht, und bezog die Maus nicht weiter in seine Überlegungen ein.
Nach getaner Arbeit kehrten die Boten Gottes in den Himmel heim. Ein Engel blieb im Stall zurück; er sollte der Mutter Maria in ihrer schweren Stunde beistehen. Damit aber keiner merkten konnte, dass er ein Engel war, nahm er seine Flügel ab und legte sie sorgsam in eine Ecke des Stalles. Als die Mutter Maria das Kind gebar, war sie sehr dankbar für die Hilfe des Engels.
Denn kurz darauf kamen schon die Hirten, nachdem sie die frohe Botschaft gehört hatten, und der Hütehund und die Schafe. Obwohl die Männer sich bemühten, leise zu sein, und sozusagen auf Zehenspitzen gingen, klangen ihre Schritte doch hart und der Bretterboden knarrte. War es da ein Wunder, dass die Maus in ihrem Nest aufwachte? Sie lugte zum Mäuseloch hinaus und hörte die Stimme “ Ein Kind ist uns geboren …“, konnte aber nichts sehen.
Neugierig verließ sie ihr schützendes Nest und schon war die Katze hinter ihr: Schnell wollte das Mäuslein in sein Mäuseloch zurück, aber ein Hirte hatte inzwischen seinen Fuß darauf gestellt. „Heilige Nacht hin oder her“, sagte die Katze zu der entsetzten Maus, „jetzt krieg ich dich!“
Und damit ging die wilde Jagd los. Die Maus in ihrer Angst flitzte von einer Ecke in die andere, sauste zwischen den Beinen der Hirten hindurch, huschte unter die Krippe und die Katze immer hinterher: Zwischenzeitlich bellte der Hütehund und die Schafe blöckten ängstlich. Irgendwo gackerte aufgeregt eine Henne.
Die Hirten wussten nicht recht, was los war, denn eigentlich waren sie gekommen, um das Kind anzubeten. Aber sie konnten ja ihr eigenes Wort nicht mehr verstehen, und alles rannte durcheinander: Es ging zu wie in Nazareth auf dem Wochenmarkt.
Als die Engel im Himmel das sahen, ließen sie buchstäblich ihre Flügel hängen. Es ist tröstlich zu wissen, dass auch so unfehlbare Wesen wie Engel nicht an alles denken. Das Mäuslein indessen befand sich in Todesangst. Es glaubte seine letzte Sekunde schon gekommen, da flüchtete es in seiner Not unter die Engelsflügel. lm gleichen Moment fühlte es sich sachte hochgehoben und dem Zugriff der Katze entzogen. Das Mäuslein wusste nicht, wie ihm geschah. Es schwebte bis unters Dachgebälk, dort hielt es sich fest. Außerdem hatte es jetzt einen weiten Blick auf das ganze Geschehen im Stall.
Die Katze suchte noch ungläubig jeden Winkel ab, aber sonst hatte sich alles beruhigt. Der Hütehund, bewachte die ruhenden Schafe. Die Hirten knieten vor der Krippe und brachten dem Christkind Geschenke dar. Alles Licht und alle Wärme gingen von diesem Kinde aus. Das Christkind lächelte der Maus zu, als wollte es sagen, „Gell, wir wissen schon, wen die Katze hier herunten sucht“. Sonst hatte niemand etwas von dem Vorkommnis bemerkt.
Außer dem Engel, der heimlich lachen musste, als er die Maus mit seinen Flügeln sah. Er kicherte und gluckste trotz der hochheiligen Stunde so sehr, dass sich der heilige Josef schon irritiert am Kopf kratzte.
Es sah aber auch zu komisch aus, wie die kleine Maus mit den großen Flügeln in die Höhe schwebte. Die erstaunte Maus hing also oben im Dachgebälk in Sicherheit.
Und ihre Nachkommen erzählen sich noch heute in der Heiligen Nacht diese Geschichte. Macht ihnen die Speicher und Türme auf, damit sie eine Heimat finden – die Fledermäuse – wie damals im Stall von Bethlehem.

Kraft Deiner Gedanken, Erwartungen, Vorstellungen und Glaubenssätze

Dein Unterbewusstsein reagiert auf jeden Deiner Gedanken und gleicht die äußere Realität mit der inneren Realtiät an. Deine Gedanken,  Überzeugungen, Erwartungen und Vorstellungen erschaffen also alles, was Dir im Außen begegnet.

Vom Sinn und Unsinn der Angst

Angst - PublicDomainPictures - pixabay.com challenge-73325_640 04.07.14Vom Sinn und Unsinn der Angst
Angst ist schon allein aus der Evolution heraus (über-)lebenswichtig. Ängste erhalten uns am Leben. Ohne Angst würden wir alles ausprobieren: Bei Rot über die Ampel gehen, vom Hochhaus springen, vor einem hungrigen Löwen tanzen. Auch wenn uns die Erfahrung sagt, dass das tödlich sein könnte – ohne Angst könnte uns unser Ego sagen: „Bei mir klappt das. Ich schaffe das.“ So ist die Angst, die als Überlebensinstinkt uns angeboren ist, sehr sinnvoll. Dennoch gibt es auch sehr irrationale Ängste, die bis hin zu Panikattacken führen können, ohne dass das Überleben tatsächlich gefährdet wäre. So z. B. die Angst vor Menschen, die Angst im Dunkeln, die Angst vor Veränderung, etc. Diese Ängste sind rational nicht erklärbar und oftmals unbegründet. Die Ursachen finden sich in der Seele, bei Kindheitserfahrungen (so paradox und irrational wir es auch heute vielleicht sehen) oder auch in früheren Leben. Werden Ängste als Symbol aufgestellt, handelt es sich um die alltagsbelastenden Verhaltensweisen, die einen verfolgen und Energie rauben. Dabei zeigt sich in der Regel, dass wir selbst Scheinriesen aus den Ängsten machen. Wir konfrontieren uns nicht mit den Ursachen und schieben sie weit von uns. Je weiter wir sie wegschieben, je größer werden sie.
©Ilka Plassmeier
Ein Auszug aus dem Text, der es leider nicht in das Buch „Ein Date mit der Seele“ geschafft hat…
www.eindatemitderseele.de

Erbe(n) – Segen oder Bürde?

Testament - Gerd Altmann - pixabay.com testament-229778_640 30.06.14Erbe – Segen oder Bürde?

Natürlich möchten wir unseren Kindern normalerweise etwas hinterlassen, etwas wertvolles, vielleicht eine Absicherung.
Vor Kurzem las ich in der Zeitung, dass der Sänger Sting gesagt haben soll: Meinen Kindern vererbe ich nichts, sie sollen arbeiten. – Naja, über den Wahrheitsgehalt dieses Berichts darf man spekulieren. Dennoch hat es mich zum Nachdenken gebracht:
Ein materielles Erbe kann tatsächlich zu einer Bürde und „das gut gemeinte“ so zu einer Last für die Erben werden. Vererbt man ein Geschäft, das weitergeführt werden soll oder z.B. Immobilien kann das die Erben binden. Fühlen sie sich verpflichtet, das Erbe zu erhalten und leben ihr eigenes Potential dadurch nicht, kann ein Erbe zum Fluch werden.
Meiner Meinung nach das Beste, was wir vererben können, ist, dass wir unseren Kindern zeigen, wie man das eigene Potential lebt, Herausforderungen meistert, glücklich wird, sich ausprobiert und dem eigenen Weg folgt. Lasst die „Erben“ frei, unterstützt sie beim Fliegen lernen – ihr werdet in ihren Herzen besser „weiterleben“ als in aller Materie, die ihr vererben könntet.
Und noch ein Gedanke zum materiellen Erbe: Selten bekommen sich Familienmitglieder (Erben) so in die Haare wie in dieser Angelegenheit.

Jeder Mensch glaubt etwas…

Lotus - razabar - pixabay.com lotus-215460_640 30.06.14Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich
(Victor Hugo)

Jeder Mensch glaubt etwas – sogar wenn er an nichts glaubt. Auch an „nichts“ (bzw. Wissenschaft und Logik) zu glauben ist ein Glaubenssystem.

Das Paradoxe an der Lebenserfahrung

Weg - geralt - pixabay.com right-238369_640 30.06.14Das Paradoxe an der Lebenserfahrung

Wenn man jung ist, geht man in der Regel locker, leicht und mit Elan Entscheidungen an und steht auch konsequent dazu. Im Laufe des Lebens machen wir uns die Dinge jedoch dann oft schwerer. Dabei sollte es mit wachsender Erfahrung doch eigentlich leichter werden. Oft höre ich jedoch, dass die Unbeschwertheit und damit auch die Entschlusskraft nachläßt. Woran liegt es? – Unser Verstand schlägt uns da mal wieder ein Schnippchen.
Gerade wenn es um verändernde Entscheidungen geht, ist der Verstand im Alter viel lauter (da wir uns die Intuition oft abtrainiert haben). Wir haben verlernt auf unseren Bauch zu hören und vergessen, wie viele gute Entscheidungen wir durch das Bauchgefühl gefällt haben. Denn unser Kopf wirft alle Erfahrungen aus früheren Entscheidungen in einen Topf und sortiert nicht, ob es Intuitions- oder Kopfentscheidungen waren, sondern schert alles über einen Kamm.
Würden wir uns aber mal hinsetzen und genau nachvollziehen, welche Entscheidungen wundervoll waren und welche vermeintlich (wie der Kopf meint) in die Hose gegangen sind, würden wir feststellen, dass die Bauchentscheidungen als Gewinner hervorgehen.
Die Aufgabe lautet demnach also nicht: Entscheide Dich und sei konsequent – sondern: Lerne wieder auf Deinen Bauch zu hören – Vertrau Deiner Seele und dem Leben. Dann weißt Du, welches der richtige Weg ist.
Ilka Plassmeier
www.eindatemitderseele.de

Foto: Gerd Altmann – pixabay.com
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Phantasie stellt die Ordnung wieder her

Drachen - OpenClips - pixabay.com kites-152760_640 29.06.14Die Phantasie stellt die Ordnung wieder her.

Filmzitat aus Saving Mr. Banks
Diesen Spruch sagt Tom Hanks (Walt Disney) zu Emma Thompson (Mrs. Travers – die Autorin von Mary Poppins). Egal, ob Walt Disney das tatsächlich gesagt hat – an dem Spruch ist viel Wahres dran.
Über unsere Vorstellungskraft und die Bereitschaft zur Veränderung können wir unsere Seele heilen lassen. Unser Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen Realität oder emotionaler Visualisierung. So können wir die Vergangenheit be-frieden, heilen und eine neue Zukunft kreieren.