Dies und Das Dies und Das

Rauhnächte – Das Ritual der 13 Wünsche

In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember beginnen die 12 Rauhnächte (auch heilige Nächte genannt). Dies ist die Zeit zum Räuchern, für Rituale, Ruhe und Loslassen.
Nutze doch diese Tage für ein schönes Ritual, das sich „Die 13 Wünsche“ nennt.
Schreibe auf 13 Zettel jeweils einen Herzenswunsch. Formuliere jeden Wunsch positiv, wie zum Beispiel „Ich bin topfit und kerngesund“, und als ob dieser Wunsch bereits jetzt schon wahr geworden ist. Dann faltest Du jeden Zettel, so dass Du den Text darauf nicht mehr lesen kannst. Lege alle Zettel zusammen und gut durchgemischt in eine Schale, Box oder ein Säckchen. Am Abend des 25. Dezembers ist es dann soweit, Du ziehst ein Zettelchen, öffnest es aber nicht. Halte ihn kurz in Deinen geschlossenen Händen und spüre, dass Du gleich einen Wunsch ins Universum schicken wirst. Dann verbrenne dieses Zettelchen. Dies wiederholst Du nun jeden Abend bis zum 05. Januar – 12 Nächte (Abende lang) stellvertretend für die 12 kommenden Monate. Am Ende hast Du einen Zettel über. Den letzten Zettel darfst Du nun öffnen – Dies ist der Wunsch, für den Du nun selbst zuständig bist – bedeutet: Du darfst Dich um dessen Erfüllung selbst kümmern. 

Ich wünsche Dir viel Freude mit diesem kleinen Ritual und den Erkenntnissen, die daraus vielleicht folgen werden.

Der Weg zum Himmel – Eine Geschichte…

Der Weg zum Himmel

Ein Mann, sein Pferd und sein Hund wanderten eine Straße entlang. Als sie nahe an einem riesigen Baum vorbeikamen, erschlug sie ein Blitz, alle drei. Doch der Mann bemerkte nicht, dass sie diese Welt bereits verlassen hatten, und wanderte mit seinen beiden Tieren weiter. Manchmal brauchen die Toten etwas Zeit, bis sie sich ihrer neuen Lage bewusst werden…

Die Wanderung war sehr weit, führte bergauf und bergab, die Sonne brannte, und sie waren verschwitzt und durstig. An einer Wegbiegung sahen sie ein wunderschönes marmornes Tor, das zu einem mit Gold gepflasterten Platz führte, mit einem Brunnen in der Mitte, aus dem kristallklares Wasser floss. Der Wanderer wandte sich an den Mann, der das Tor bewachte.
„Guten Tag.“
„Guten Tag“, entgegnete der Wächter.
„Ein wunderschöner Ort ist das hier, wie heißt er?“
„Hier ist der Himmel.“
„Wie gut, dass wir im Himmel angekommen sind, denn wir haben großen Durst.“
„Sie können gern hereinkommen und soviel Wasser trinken, wie Sie wollen“,
sagte der Wächter und wies auf den Brunnen.
„Mein Pferd und mein Hund haben auch Durst.“
„Tut mir leid“, sagte der Wächter. „Tieren ist der Zutritt verboten.“
Der Mann war enttäuscht, weil sein Durst groß war, aber er wollte nicht
allein trinken. Er dankte dem Wächter und zog weiter.
Nachdem sie lange bergauf gewandert waren, kamen sie an einen Ort mit einem alten Gatter, das auf einen mit Bäumen gesäumten Weg aus gestampfter Erde ging. Im Schatten eines der Bäume lag ein Mann, den Hut in die Stirn gedrückt, und schien zu schlafen.
„Guten Tag“, sagte der Wanderer.
Der Mann nickte.
„Wir haben großen Durst, mein Pferd, mein Hund und ich.“
„Dort zwischen den Steinen ist eine Quelle“, sagte der Mann und wies auf die Stelle. „Ihr könnt nach Lust und Laune trinken.“
Der Mann, das Pferd und der Hund gingen zur Quelle und stillten ihren Durst. Der Wanderer dankte abermals.
„Kommt wieder, wann ihr wollt“, antwortete der Mann.
„Wie heißt übrigens dieser Ort?“
„Himmel.“
„Himmel? Aber der Wächter am Marmortor hat mir gesagt, dass dort der Himmel sei.“
„Das war nicht der Himmel, das war die Hölle.“
Der Wanderer war verwirrt. „Ihr solltet verbieten, dass sie euren Namen benutzen! Diese falsche Auskunft wird viel Durcheinander stiften!“
„Auf gar keinen Fall. In Wahrheit tun die uns einen großen Gefallen. Denn dort bleiben alle, die es fertig bringen, ihre besten Freunde im Stich zu lassen.“
Autor Unbekannt

Die Mitbewohner

Eines Tages klopfte es an meiner Tür.

Ich öffnete und vor mir stand ein kleines, fast durchsichtiges Wesen. „Grüß Dich,“ sagte es. „Ich bin das Vertrauen. Du hast mich so lange nicht beachtet, deshalb bin ich hier, ich will nicht ganz verschwinden. Darf ich herein?“

Wiederholungsschleifen

Echt jetzt? Muss das nochmal sein? – Kenn ich doch schon. Weiß ich doch schon. Kann das mal aufhören?

Gerade im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung wissen wir oft schon vieles, haben viele Bücher gelesen, Workshops absolviert, uns coachen lassen. Und doch kommen manche Themen immer wieder. Sollte ich dafür noch ein Buch lesen, das doch wieder nur das gleiche sagt, das ich schon weiß? Oder hat der Workshop, das Seminar (wieder mal) nichts gebracht?

Wenn wir Themen im Leben – egal was es ist – nicht sofort in die Lösung bringen, geben wir schnell auf. Wenn wir etwas gelesen haben, sagen wir schnell: Weiß ich schon. Unser Gehirn fährt in den Komfortmodus und freut sich, dass es nun keine Energie für echte Veränderung aufbringen muss. Unser Ego macht es sich auf dem Sofa bequem.
Stell Dir mal vor, wir hätten diese Einstellung nach unseren ersten Geh-Versuchen gehabt. Ok, ich bin jetzt 5 Schritte gelaufen, ich weiß wie es geht, ich kann das jetzt – dann kann ich ja sitzen bleiben.

So funktioniert Leben jedoch nicht. Persönliche Themen kommen immer mal wieder um die Ecke – nicht, weil wir nicht WISSEN was der Hintergrund ist, sondern weil wir noch nicht genug geübt haben, es wirklich zu verändern.

Damit etwas wirklich von Kopf ins Herz rutscht, braucht es Wiederholung. Das Unterbewusstsein will genauso trainiert werden, wie ein Muskel.
Gerade letzte Wochenende sagte eine Teilnehmerin meiner Open-Heart-Coaching-Ausbildung: „Ich habe es schon lange gewusst, doch heute habe ich es verstanden. Und jetzt kann ich es auch umsetzen. Wundervoll.“ – Genau deshalb tut Wiederholung gut. Also lies ein Buch, besuch einen Workshop/Seminar, mach eine Ausbildung – und wachse mit jedem Schritt.

Ilka Plassmeier
Die nächste Open-Heart-Coaching Ausbildung starte übrigens im Dezember. Die Infounterlagen können unverbindlich angefordert werden 😉

Glücklich machen

Du kannst keinen Menschen glücklich machen – zumindest nicht auf Dauer.

Du kannst jemanden zum Lächeln oder zum Lachen bringen. Doch das, was einen Menschen wirklich glücklich macht, ist völlig außerhalb Deiner Kontrolle.
Das Beste, was Du Deinem Partner sagen kannst, ist: „Ich höre auf Dich glücklich machen zu WOLLEN! Du kannst Dich nur selbst glücklich machen, beweise es mir!“

Alles ist verbunden

Kennst Du den Spruch: Ich seh den Wald vor lauter Bäumen nicht? Natürlich wissen wir, was damit gemeint ist. Heute möchte ich auf etwas anderes hinaus:

 

Die 5 Freiheiten des Menschen

Die 5 Freiheiten des Menschen
1. Sehen und hören, was wirklich ist – nicht, was sein sollte.
2. Sagen, was ich denke – nicht, was ich denken sollte.
3. Fühlen, was ich wirklich fühle – nicht, was ich fühlen sollte.
4. Fordern, was ich möchte – nicht erst immer auf Erlaubnis warten.
5. Risiken eingehen – ohne sich immer erst abzusichern.
(Virginia Satir)

Hätte mir das mal jemand sagen können?

Hätte mir das mal jemand sagen können?
Als ich vor ca. 25 Jahren mit Bewusstseinsarbeit und Persönlichkeitsentwicklung begann, hat mir niemand gesagt,
* dass es schmerzhaft wird,
* dass ich sehr viele Tränen weinen werde,
* dass sich Menschen aus meinem Leben verabschieden,
* dass ich unbequem werde,
* dass ich an meine Grenzen stoßen werde,
* wie sehr inneres Wachstum schmerzen kann,
* dass manche Strategien nicht mehr funktionieren.

Selbstvertrauen

Selbstvertrauen hat nur wenig mit Selbstbewusstsein zu tun. Es bedeutet, sich selbst zu vertrauen – also Du Dir selbst. Kannst Du Dich auf Dich selbst verlassen?
Dafür sei ehrlich mit Dir selbst und nimm Dich ernst.
Selbstvertrauen kannst Du trainieren. Dein Unterbewusstsein möchte nämlich wissen, ob Du die Dinge, die Du Dir vornimmst auch umsetzt. Ob Du konsequent bist und auch notfalls Ausdauer hast.
Stell Dir vor: Dein Herz möchte Deinem Verstand vertrauen. Dafür hat Dein Verstand zu beweisen, dass er das Vertrauen Deines Herzens verdient.
Nimmst Du Dir etwas vor, setz es um. Hast Du eine Meinung, vertritt sie. Steh zu Dir selbst. – Wenn Du immer wieder „umfällst“, glaub Dir Dein Herz nicht und statt Selbstvertrauen erntest Du Selbstzweifel. Sei Dir Deiner Selbst sicher 😉 Du bist Dir Dein allerbester Freund – also sorge dafür, dass Du Dich auf Dich selbst verlassen kannst.