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Vom Sinn und Unsinn der Angst

Angst - PublicDomainPictures - pixabay.com challenge-73325_640 04.07.14Vom Sinn und Unsinn der Angst
Angst ist schon allein aus der Evolution heraus (über-)lebenswichtig. Ängste erhalten uns am Leben. Ohne Angst würden wir alles ausprobieren: Bei Rot über die Ampel gehen, vom Hochhaus springen, vor einem hungrigen Löwen tanzen. Auch wenn uns die Erfahrung sagt, dass das tödlich sein könnte – ohne Angst könnte uns unser Ego sagen: „Bei mir klappt das. Ich schaffe das.“ So ist die Angst, die als Überlebensinstinkt uns angeboren ist, sehr sinnvoll. Dennoch gibt es auch sehr irrationale Ängste, die bis hin zu Panikattacken führen können, ohne dass das Überleben tatsächlich gefährdet wäre. So z. B. die Angst vor Menschen, die Angst im Dunkeln, die Angst vor Veränderung, etc. Diese Ängste sind rational nicht erklärbar und oftmals unbegründet. Die Ursachen finden sich in der Seele, bei Kindheitserfahrungen (so paradox und irrational wir es auch heute vielleicht sehen) oder auch in früheren Leben. Werden Ängste als Symbol aufgestellt, handelt es sich um die alltagsbelastenden Verhaltensweisen, die einen verfolgen und Energie rauben. Dabei zeigt sich in der Regel, dass wir selbst Scheinriesen aus den Ängsten machen. Wir konfrontieren uns nicht mit den Ursachen und schieben sie weit von uns. Je weiter wir sie wegschieben, je größer werden sie.
©Ilka Plassmeier
Ein Auszug aus dem Text, der es leider nicht in das Buch „Ein Date mit der Seele“ geschafft hat…
www.eindatemitderseele.de

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