Dies und DasDies und Das

Gedanken im November 2012


Weinen

Eine Körperreaktion, die jeder Mensch auf Gefühle und Emotionen zurückführen kann. Aber Weinen ist nicht gleich weinen. Wir weinen aus Trauer, Schmerz, Verlust, Wut, Enttäuschung – aber auch aus FREUDE und BERÜHRTSEIN.
Für mich stehen Tränen immer für eine besondere Form des Loslassens. Mit jeder Träne löst sich unbewusst etwas. Es braucht viele Tränen, einen geliebten Menschen loszulassen. Wuttränen werden gern zurückgehalten, weil man an der Kraft der Wut noch festhalten möchte. Zu Tränen gerührt – berührt sein, verheimlicht man/frau ganz gern – denn hier schwingt ganz unbewusst ein Inneres mit, dass man nicht jedem zeigen möchte. Tränen der Freude und des Glück sind kostbar und sollten viel öfter fließen.
Weinen erleichtert, reinigt, befreit, hält uns in Fluss – ist einfach menschlich.

© Ilka Plassmeier
Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de

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Achtsamkeit
Ein Wort, dass in den letzten Jahren nicht in Mode gekommen ist, sondern dem endlich mehr Bedeutung beigemessen wird. Achtsamkeit bedeutet bewusste Aufmerksamkeit. Sehen, Hören, Schmecken, Sagen, Fühlen und Spüren, was JETZT gerade IST – und was das mit mir zu tun hat. Achtsamkeit bedeutet nicht, auf der Hut zu sein und hinter allem irgendetwas vermuten. Achtsamkeit ist eine Form von Wachheit – wach sein für die Ereignisse im eigenen Leben. Kostbare Momente erkennen und schätzen. Dankbarkeit für alles, was ist. Alles, was veränderbar zum bewussten Besseren ist, in Angriff nehmen. Unser funktionierender Autopilot im Alltagsstress schaltet die Achtsamkeit schnell mal ab. Dabei ist es reine Übungssache ganz im Hier und Jetzt zu sein. Und schon nimmt man die wunderbaren Fügungen, kleinen Hinweise und Begebenheiten wahr, die jeden Tag in jedem individuellen Leben passieren.

© Ilka Plassmeier
Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

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Am Ende …
..interessiert es niemanden, ob du reich oder arm gelebt hast.
..fragt Dich niemand nach Diplomen oder Zertifikaten.
..juckt es niemand, ob du dich für andere aufgeopfert hast.

..will niemand wissen, ob du bekannt oder unbekannt warst.
..hat das letzte Hemd keine Taschen.
Am Ende des Lebens zählen die Augenblicke und Zeiten, in denen du dein Leben gefeiert und genossen hast. Es zählen die Begebenheiten, in denen du Menschen berührt und ihnen geholfen hast, eigenständig zu leben. Es zählt das Licht, dass du mit deinem Dasein, deiner Liebe und deinen Gefühlen verbreitet hast. Sei dir deiner selbst und diesen Dingen stets bewusst. Genieße dein Leben vollkommen, feiere jeden Tag und sei ein Optimist mit Leichtigkeit und Lebensfreude.
© Ilka Plassmeier
Foto: Jörg Kleinschmidt / pixelio.de

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Fehler?
Was ist „falsch“? Was ist „richtig“? Auf seelischer Ebene gibt es keine Fehler, sondern nur Erfahrungen. Erfahrungen sind für die Seele erst einmal neutral, denn Erfahrungen sind von unschätzbarem Wert für die Entwicklung und das Lernen. Erst unser Ego und unser Körper in dieser Dualität werten diese Erfahrung mit gut oder schlecht. Vor allem, wenn etwas weh tut und uns aus der Komfortzone

bringt, ist es „schlecht“. Was bequem ist, ist „gut“. Doch gerade die Fehler und schmerzhaften Erfahrungen sind oft die wertvollsten Ereignisse in unserem Leben, die uns aufrütteln.
Der Glaube daran, dass Fehler etwas Negatives sind, ist ein Virus, der unsere Kreativität lähmt. Die Natur lernt durch Fehler. Fehler sind die Hefe unserer Evolution. Geh raus und mach lustvoll Fehler. Lustvoll heißt nicht dumm. Mach sie neugierig und sehr bewusst. Was würdest du sofort tun, wenn du keine Angst vor Fehlern oder „negativen Erfahrungen“ hättest?
© Ilka Plassmeier
Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

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Eine Liebesbeziehung ist wie ein Fenster.
Das Fensterglas ist die Liebe – stark und stabil und doch zerbrechlich. Das Glas füllt das ganze Fenster aus. Es spiegelt den Sonnenschein und läßt das Licht und die Wärme ins Haus. Es hält Wind, Regen, Kälte und Schnee stand und macht das Wohnen gemütlich.
Der Rahmen steht für das Vertrauen und den Zusammenhalt, den die Liebe braucht. Er macht die Partn

erschaft stabil, schützt die Liebe und gibt ihr Halt. Erst durch den Rahmen wird das Glas noch stärker.
Der Kitt steht für den Sex. Der ist wichtig und hält Glas und Rahmen zusammen. Der Kitt dichtet auch vor äußeren Einflüssen ab und macht das Fenster vollständig.
Wird ein Fenster regelmäßig geputzt, der Rahmen gestrichen und ausgebessert – schenkt man der Beziehung also die angemessene Aufmerksamkeit – hält es ein Leben lang und darüber hinaus.
© Ilka Plassmeier
Foto: Rolf Handke / pixelio.de

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Jeder Mensch hat seine eigene Wahrnehmung und seine eigene Wahrheit.
Und das ist auch gut so. Wer wäre ich denn, wenn ich anderen meine Wahrheit aufdrücken würde? Ich kann das Leben des anderen, seine Entscheidungen und Emotionen doch gar nicht nachvollziehen. Der andere lebt sein Leben und seine Wahrheit und ich meine. Doch das schließt nicht aus, dass man mit Respekt, Achtung und Liebe, sich über Wahrheiten austauschen kann und ggf. auch mal eine Wahrheit korrigieren kann.

In einem Konflikt sollten wir den anderen erstmal nach seiner Wahrheit fragen und dann auch die eigene Wahrheit aussprechen. Vielleicht sind beide nicht weit voneinander entfernt. Und falls doch: Macht nichts – Wahrheiten sind so individuell wie wir Menschen. Ist doch schön, oder?
© Ilka Plassmeier
Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

©Ilka Plassmeier / November 2012
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