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Ereignisse in Japan – astrologische Gedanken

Lange habe ich überlegt, ob ich überhaupt etwas zu den Ereignissen in Japan schreibe. Da ich aber immer wieder von Klienten angesprochen werde, möchte ich heute doch einige Fragen beantworten. Zwei weitere Postings sind ebenfalls lesenswert.

Das Erdbeben, der Tsunami und die katastrophalen Entwicklungen in Japan schockieren, berühren und zeigen unsere Hilflosigkeit, wenn die Natur uns zeigt, dass wir nur uns selbst schaden, wenn wir versuchen, die Natur zu beugen oder zu überlisten. Die Gefahr und die Strahlung durch Atomkraftwerke schädigt in erster Linie uns – mal abgesehen davon, was wir der Welt antun. Und es liegt an jedem einzelnen. Gern sagen wir: Was kann ich als Otto-Normal-Verbraucher denn tun und bewirken? So weisen wir die Verantwortlichkeit von uns. Doch ganz aktuell haben uns doch die Entwicklungen in Ägypten gezeigt, dass jeder einzelne Bürger etwas bewirken kann und wenn dann noch alle an einem Strang ziehen, umso besser. Es liegt an mir und an Dir, lieber Leser, unseren Energieverbrauch zu senken, auf erneuerbare Energien umzusteigen, Alternativen zu suchen, zu spenden (wenn es möglich ist) und gute Gedanken für eine schnelle positive Entwicklung nach Japan zu senden.

Die Ähnlichkeiten und Zusammenhänge der letzten Monate unter astrologischen Gesichtpunkten sind verblüffend. Schauen wir auf die Bewegungen in den arabischen Ländern (Freiheitsdrang), denken wir an das Erdbeben in Neuseeland (sollte man nicht ausblenden) und nun Erdbeben und Tsunami in Japan….

Hier einigen astrologischen Punkten:

Seit 2008 und noch bis 2024 wandert der Pluto durch den Steinbock. Das ist mir als erstes aufgefallen, nach den Bewegungen in den letzten Monaten. Der Steinbock steht für Aufbau, Bauen, Stabilität, Ordnung und Gesellschaft. Der Pluto hingegen möchte aus der Tiefe heraus die Verwandlung und Veränderung – und das mit Macht, notfalls über die Ohnmacht, wenn es hift zu erkennen. Die entsprechende Tarotkarte dazu wäre: Der Turm. Es wird Aufgebautes eingerissen, verändert und neu aufgebaut. Und wenn wir das nicht initiieren, wird der Pluto seine Macht einsetzen und die Türme einreißen.
Geologen haben ermittelt, dass sich die japanische Hauptinsel um 2,4 Meter verschoben hat, die Achse der Erdrotation hat sich um 10 cm verändert. Pluto hat so an der Oberfläche (Erdplatten) gerüttelt, dass sich große Landmassen verschoben haben.
Pluto befindet sich auch fast noch im Quadrat zum Saturn (Steinbock-Herrscher), was die Energie nochmals verstärkt.

Das Erdbeben in Japan ereignete sich am 11. März. Uranus stand bis zu dem Tag in den Fischen und ist am 12. März in Widder gegangen. Die Atomkatastrophe begann ca. 45 Minuten nach Eintritt von Uranus in den Widder. Der Übergang liegt also genau zwischen den Ereignissen. Uranus steht für Plötzlichkeit, Freiheit und Unabhängigkeit, Individualität, Gemeinschaft und Technik, Veränderungen, Umbrüche. Beim Widder geht es um Neuanfang, Energie, das Vorwärtsdrängen. Es steht also ein Neuanfang in Bezug auf unsere individuelle Freiheit (arabische Länder) und Technik (Japan) ins Haus. Über das Drama in Japan sollten wir nicht die Menschen in Lybien oder anderen Staaten vergessen, die um ihre Freiheit und Demokratie kämpfen.
Meine persönliche Meinung ist: Als in Ägypten der Umbruch stattfand, war die Aufmerksamkeit der westlichen Welt auf Kairo gerichtet. Viele haben sich die Freiheit für die Ägypter gewünscht und es hat funktioniert. Nun geht unser Hauptaugenmerk – verständlicherweise nach Japan – und die Libyier verlieren im Kampf um Unabhängigkeit leider an Boden. Bitte denkt doch auch wieder positiv für die arabischen Länder. Wir dürfen sie nicht vergessen.

Das Uranus/Pluto-Quadrat deutet auf plötzliche und tiefgreifende Veränderungen, Auflehnung gegen Abhängigkeit und Sprengen von Fesseln hin, aber auch auf die Ohnmacht, die daraus entstehen kann. Die Wortstämme aus den Planetennamen zeigen deutlich die Zusammenhänge (Uran und Plutonium). Das Quadrat möchte die Kontinuität des Alltags durchkreuzen und einen Neubeginn erzwingen – das zeigen die Erdbeben deutlich. Die Konjunktion vom Uranus zum Merkur zeigt, die Verwirrung und die geistige Herausforderung diese plötzlichen Ereignisse zu verarbeiten.

Die Chiron Neptun Konjunktion möchte die Art und Weise heilen, wie wir den Neptun leben. Neptun bedeutet in seiner negativ gelebten Form, Lug, Betrug, Wunschvorstellungen, Spinnerei und Abhängigkeit und in seiner positiv gelebten Form Spiritualität, Einheit, Vertrauen, tiefer Glaube an eine göttliche Kraft. Es besteht die Chance der Heilung in diesem Bereich.

Mars, Sonne, Uranus, Lilith und Merkur befanden sich zum Erdbeben-Zeitpunkt im 8. Haus, hier werden wieder die Plutothemen aufgegriffen. Das 8. Haus steht auch für Tod und Wiedergeburt. Der Mond im 10. Haus zeigt, dass Trennung ansteht und diese schmerzhaft sein kann.

Nun sagt der zweifelnde Laie: Im Nachhinein kam mal alles in die Astrologie und Sterne hinein deuten. Warum wurde das Erdbeden denn nicht vorausgesagt?
Richtig, im Nachhinein ist man immer schlauer. Und die Heftigkeit dieser Katastrophe kann niemand vorhersagen (noch nicht mal die Geologen). Aber die Zeitqualität hat unabhängig von der Verwirklichungsebene Bestand. Wie es sich zeigt, kann die Astrologie die konkreten Ereignisse nicht vorher sagen.

Ich habe am letzten Wochenende als langsam das Ausmaß der Verwüstungen deutlich wurde, Seminare gegeben und einige Teilnehmer waren unglaublich berührt und traurig. Doch Erstarrung hilft uns jetzt nicht weiter. Es ist wichtig, dass wir – jeder einzelne von uns – weiter an seinen Themen arbeitet und Blockaden löst. Mit jeder Energiearbeit und mit jeder neuen Erkenntnis, die vielleicht unser persönliches Leben leichter macht, machen wir es auch der Welt und der Erde leichter. Feinstoffliche Arbeit, Erlösungsarbeit – auch im kleinen – ist wichtiger denn je.

Nachdenkliche Grüße
Ilka Plassmeier
Astrologische Symbolaufstellungen
Detmold, Dormagen, Hamburg, Siegburg
Reinkarnationstherapie
www.astrologie-er-leben.de
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