Erfahrungsberichte und BeispieleErfahrungsberichte und Beispiele

Ein Jahr ist vergangen

Inzwischen ist es genau ein Jahr her, dass ich bei Ilka meine eigene astrologische Symbolaufstellung gemacht habe.
Und es ist so viel passiert seitdem, vor allem in mir. Die Themen der Aufstellung sind irgendwann verblasst und doch war die Erinnerung an dieses beeindruckende Ereignis immer nah. Auch weil in meinem Umkreis immer mehr Leute selbst ihre Aufstellung gemacht hatten und davon berichteten, wie bei ihnen „die Post“ abging. Ich saß dabei und war zu 80% entspannt, weil ich ja wusste, dass ich gar nichts weiter tun musste als einfach geduldig meinen Weg weiterzugehen. Und dann erzählte mir eine weitere Bekannte von dem was nach der Aufstellung bei ihr alles passierte. Ich sagte zu ihr, dass es da ja im Vergleich bei mir eher ruhig zuging… 2 Tage später ging der „Entwicklungs-Sturm“ dann richtig los (Ende Mai). Riesenstreit mit meinem Mann um Grundsatzthemen unserer Beziehung. Ich fiel nochmal tief in mein „Opferloch“ und brauchte (nur) eine Woche, um wieder herauszukrabbeln. Die Wellen schlugen ein paar Wochen recht hoch, das Beziehungs-Karussell drehte sich munter und mein Mann und ich redeten wirklich viel und tiefgreifend. Wir fingen an, über einen Umzug nachzudenken. Suchten im Internet das passende Objekt. Hätten fast ein Haus gekauft, zum Glück hat die Bank nein gesagt. Mein Mann bekam immer mehr unschönen Stress in seiner Firma. Er hatte Elternzeit beantragt, um wenigstens mal 6 Monate lang am Stück zuhause zu sein und seine Kinder aufwachsen zu sehen (Resultat unserer vielen Gespräche). Dann lief uns unser Haus über den Weg. Plötzlich war die Möglichkeit da, ganz viele Fliegen mit einer Klappe zu schlagen – raus aus der Großstadt, mehr Raum für meine Selbständigkeit, mehr Raum und Zeit für unser Leben als Familie. Wir fuhren hin und sahen es uns an, im schönen Nordfriesland. (Ende Juli). Nach einem zweiten Besichtigungstermin war klar, dass wir den Zuschlag für den Mietvertrag bekommen. Also kündigten wir den alten Mietvertrag und saßen so ganz ohne „Sicherheit“ da für ein paar Tage, denn der neue Vertrag war noch nicht geschrieben. Und dann klingelte es an der Tür, ein Kollege meines Mannes stand da wie der berühmte begossene Pudel. Er überbrachte meinem inzwischen seit zwei Wochen krankgeschriebenen Mann die fristlose Kündigung. (Mitte August). Das war erst mal total erschütternd, denn mein Mann war der Alleinverdiener, meine Selbständigkeit warf nicht genügend ab um uns zu ernähren. Es gab keine Anzeichen seitens seiner Firma für so einen Schritt, es wurde nichts begründet. Mein Mann war fassungslos und stürzte in ein tiefes Loch. Er wollte nicht mehr umziehen, wollte sich am liebsten bloß noch eine Decke über den Kopf ziehen. Ich stand da und begann für UNSEREN Traum zu kämpfen. Den Traum vom Haus, vom großen Seminarraum für mich, vom kleinstädtischen Leben, von Familienzeit und großer Lebensqualität. Den Traum von der Verbesserung unseres Lebens. Der Kampf war hart und er tat weh. Zwischendurch gab es einen Nachmittag, da dachte ich, alles sei verloren. Die Liebe, die Beziehung, die Familie, der Traum. Ich habe weitergekämpft. Ende September sind wir tatsächlich umgezogen. Davor gab es noch Einiges zu regeln mit dem Anwalt meines Mannes, denn die Kündigung war ungezogen und unrechtmäßig. Es wurde eine Einigung erzielt, mein Mann bekam eine Abfindung. Schon da sagte ich zu ihm, dass diese Firma uns einen großen Gefallen getan hat. Als Familie und auch für unser Bankkonto, denn die Abfindung half dabei, den Umzug zu finanzieren. Nun ist der 17.12.2010 und ich blicke zurück auf die letzten Monate. Ich bin so glücklich über unser neues Heim, über den weiten Himmel den ich jeden Tag sehen kann. Ich war bereits hier angekommen, als ich das Haus zum ersten Mal sah. Heute ist es so, als wenn ich schon immer hier gelebt hätte. Mein Mann ist immer noch krankgeschrieben (burn-out) und kämpft mit seinen Gefühlen über seine vermeintliche „Nichtsnutzigkeit“. Fast jeden Tag sage ich ihm aufmunternde Worte, denn jetzt ist er bei uns und das ist es doch was zählt. Die Kinder sind angekommen, sie fühlen sich wohl und haben zügig neue Freunde gefunden. Und das Allerwichtigste: meine Selbständigkeit brummt und brodelt und ich sprühe vor Tatendrang, Ideen und Projekten. Ich knüpfe wichtige Geschäftskontakte, lerne so viele interessante Menschen kennen und alles was ich anfange, wird (positive) Realität. Gestern habe ich meinen ersten Autorenvertrag unterschrieben, mein erstes Buch wird im Januar veröffentlicht. Der Titel? Projekt: Freiheit. Denn dieses Thema hat mich in den letzten 12 Monaten sehr beschäftigt und jetzt stehe ich an einem Punkt an dem ich sagen kann: ich bin frei. Danke Ilka!

Die Seele streicheln….
Barbara Patterson
www.barbarapatterson.de

Anmerkung: Ich danke Dir, meine Liebe und freu mich für Dich 🙂