Dies und DasDies und Das

2012 – Was ist dran am “Schicksals-Jahr”?

Das Thema „Das Jahr 2012 und seine Folgen“ ist immer noch und immer wieder präsent. Die unterschiedlichsten Meinungen und Szenarien bis hin zum Weltuntergang sind zu hören. Anscheinend sind sich einige „esoterische Richtungen“ wie z.B. der Maya-Kalender, die Alchemie und andere einig, dass 2012 eine Zeitenwende ansteht, die nur alle zig Millionen Jahre einmal passiert.

Astrologisch gesehen ist das richtig. Uranus hat gerade erst das Zeichen Fische durchlaufen und Neptun durchwandert noch den Wassermann. Also ein Austausch der Herrscherenergien.

Nun stellen sich einige die Frage: Bewegen wir uns hier in den nächsten Jahren auf eine gröbere Veränderung für die ganze Welt zu?

Die unterschiedlichsten Szenarien werden ausgemalt. Ein fast weltweiter Zusammenbruch der Energieversorgung, ein Sturz des bestehenden Währungssystems, ein kompletter Wandel unseres bisherigen Lebens und vieles mehr…..

Manchmal erinnert es an die Millennium-Stimmung. Damals hieß es: Weltweite Computerabstürze, weil die Rechner es nicht schaffen, somit auch keine Stromversorgung mehr. Es gab viele Menschen, die Wasser und Vorräte horteten. Aber alles war harmlos.

Meine persönliche Meinung ist, dass es wohl irgendetwas zwischen den Horrorphantasien, die Buchauflagen in die Höhe treiben und zwielichtige „Prediger“ hervorbringen, und der Erwartung, dass sich nichts verändert, sein wird.

Es wird Veränderungen geben müssen. Sonst könnte es der Menschheit auf unserer Zeitebene gelingen, den Ast, auf dem wir sitzen, komplett abzusägen. Wir sägen und sägen seit Jahrhunderten – und – oh Wunder – der Ast hält immer noch.

Zum Glück gibt es in den letzten Jahren ein Umdenken in der Gesellschaft. Und das sehe ich nicht nur im Umweltbewusstsein (unabhängig vom politischen Druck durch den „Klimawandel“), sondern die Menschen besinnen sich wieder mehr auf sich selbst und spüren in sich hinein. In den Jahrzehnten der technischen Entwicklung stand der Mensch zu sehr im Hintergrund.

Wir sollten alle ständig bereit sein, Änderungen zu bejahen und zuzulassen, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht negativ anmutet und wir auf Abwehr gehen. Jeder Tag, jeder Atemzug ist eine Veränderung im Kleinen. Welche Änderungen nun tatsächlich auf den einzelnen von uns jeden Tag zu kommen, ist immer ungewiss. Viele Astrologen beobachten saturnische Transite sehr schaudernd und prophezeihen gern Begrenzungen, Härte und Druck. Aber wer ganz ehrlich an die Zeitqualitäten für die Gesellschaft herangeht, wird entdecken, dass SCHEINBAR nichts Besonderes geschehen ist. Im Kleinen registrierte man nur banale alltägliche Ereignisse, die sich aneinander reihten. Und erst im Rückblick und im Zusammenhang ist die Transformation sichtbar geworden. Ereignisse wie der 11. September, der Tsunami oder ein Wirbelsturm in Asien ist für einzelne Individuen das Ende ihrer Welt, während es dich und mich nur durch die Fernsehnachrichten berührt. Auf den ersten Blick hat es für uns keine Auswirkung, aber nach Jahren treffen uns die Auswirkungen der Ereignisse ohne Donnerschlag, und die Welt ist anders, als sie ohne den Auslöser gewesen wäre…..
Vielleicht haben die Maya eine Neugeburt des Weltzeitalters richtig erkannt und in 100 Jahren wird man sagen: „Dieses oder jenes Ereignis im Jahre 2012 war der eigentliche Wendepunkt zur Neuen Zeit.“ Oder vielleicht auch nicht. Ich denke, in unserem kollektiven Empfinden wird sich etwas verändern. Möglicherweise betrachten wir das Menschsein nach dieser Phase anders.

Rückblickend sollten wir aber auch feststellen, dass Neptun und Uranus 1989 beide im Steinbock agierten. Saturn war auch nicht weit. Daraus resultierte sehr deutlich, dass Mauern durchbrochen wurden (in Deutschland sogar eine sehr präsente Mauer) und Grenzen sich öffneten. Der Ost-West Konflikt löste sich und es entstanden neue Weltordnungen, die wohl letztlich in einer Globalisierung mündeten und noch münden. Rückwirkend betrachtet haben wir die letzten 20 Jahre in einem gigantischen Umbruch gelebt.

Vielleicht ist dies eine Vorbereitung auf noch kollektivere Themen, die sich dann im Bewusstsein des Menschen breit machen können. Vielleicht sind noch ein paar Mauern in unserem Geist oder, dem Thema Wassermann/Fische entsprechend, im Numinosen einzureissen. Mal schauen, ob die Menschen das verstehen werden, oder ob eine sprichwörtliche Flutung durch Abschmelzen der Pole stattfinden muss. Aber dann wären wir auch im Thema des Wassermanns + Fische, wenn Nord und Südpol, also die Gegensätze einfach relativiert werden. Kleiner Astro-Scherz am Rande.
Eins ist aber wohl ersichtlich, mit Neptun im Wassermann und Uranus in den Fischen wird das ganze wohl schleichend stattfinden. Es wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, die Zukunft zu erleben und irgendwann nachdenklich zurückzublicken. Wie gesagt, wenn man mal 20 Jahre zurück schaut und überlegt, was sich für einen selber, aber gerade auch gesellschaftlich geändert hat, dann bekommt man vielleicht eine Ahnung, was die transsaturninen Planeten für Energien anzeigen und welche kollektive Kraft dahinter steckt.