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Buch-Tipps Mai 2010

Habakuck und Hibbelig – Eine Reise zum Selbst
Autor: Ruediger Dahlke
Verlag: Ullstein
ISBN-13: 978-3548741741

Es ist gefährlich, wenn die Menschen aufhören zu träumen…
Die Geschichte des kleinen Wiesenwichtes Habakuck und seiner Reise nach Gnomenien zeigt uns märchenhafte Bilder aus unserem eigene Herzen. Habakuck muss die unbe-schwerte Welt seiner Mutter Kuckling verlassen und in die Heimat seines Vaters Habamath bei den kriegerischen und gefühls-versteinerten Sumpflingen zurechtkommen. Seine Wirren und Qualen in diesem dunklen Erd-Reich lassen ihm nichts außer der Hoffnung auf die eigenen Fähigkeiten, zu lernen und auch in aussichtsloser Lage nie den Mut zu verlieren.
Eine Einweihung in den Hintergrund spirituellen Denkens in der Form einer modernen Fabel.

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Lass los, was Deine Seele belastet
Autor: Rita Pohle
Verlag: Gräfe & Unzer
ISBN-13: 978-3833819216

Unser Alltag beschleunigt sich immer mehr. Überforderung, Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten sind die Folge. Viele Menschen versuchen dies zu kompensieren, indem sie sich ablenken oder versuchen ihre Ansprüche anzupassen. Das bietet keine dauerhafte Lösung, sondern erzeugt im schlimmsten Fall ein Gefühl der inneren Leere. Der Ratgeber hilft dem Leser sich Schritt für Schritt wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dabei ist Verzicht nicht anstrengend, sondern wirkt befreiend. Rita Pohle gibt konkrete Hilfestellungen in alltäglichen Situationen: Ob Informationsflut oder Fülle an sozialen Verpflichtungen und Ängsten, der wir uns ausgesetzt sehen – der Ratgeber zeigt, wie die seelischen Schlacken erkannt und auf einfache Art weggefastet werden können. Nach der persönlichen Bestandsaufnahme und der Fastenpraxis befasst sich ein ganzes Kapitel mit möglichen Strategien für die Zukunft, damit die Seele dauerhaft frei und entspannt und damit offen für Glück bleibt.

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Hummeldumm
Autor: Tommy Jaud
Verlag: Scherz Verlag
ISBN-13:
978-3502110378

»Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte. Ich saß in Reihe 13. Schon auf dem Hinflug hätte mir klar sein können, dass der Jahresurlaub zum Albtraum wird.«
Wer an allem schuld ist, ist für Matze sowieso klar: seine Freundin Sina. Während er in endlosen Verhandlungen die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur »irgendwas« buchen. Hat sie auch. Doch musste dieses »irgendwas« ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia sein, ein Land, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet? Was hat er denn verbrochen, dass man ihn nun täglich in einen Kleinbus voller Bekloppter sperrt, um ihn dann zu österreichischen Schlagern über afrikanische Schotterpisten zu rütteln? Und warum stolpert er bei minus zwei Grad in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Als Matze dann noch daran erinnert wird, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünftausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich noch drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, der Handyakku plattgedaddelt und das einzige Ladegerät fest in österreichischer Hand.
»Ich drücke meine Nase ans Busfenster und blicke hinaus ins weite Land. Die Namibier winken uns und lachen. Klar lachen sie, sie sind ja frei. Wir nicht. Wir sind die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit.«

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Amazon.de
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