Erfahrungsberichte und BeispieleErfahrungsberichte und Beispiele

Rückmeldung nach 3 Monaten – Geduld, Geduld :-))

„Eigentlich bin ich ein ungeduldiger, fordernder, kritischer Mensch – mir und den anderen gegenüber. Und ich möchte alles unter Kontrolle haben. Nun war seit der Geburt meiner Kinder so einiges außer Kontrolle geraten. Was sollte ich tun? Innerhalb von 5 Jahren hatte ich das Gefühl für mich selbst komplett verloren. Ich habe mich in diese oder jene Richtung gewagt, und mich immer selbst zurückgezogen. Am Ende wagte ich gar nichts mehr… Und wusste nicht, wie ich da wieder zu mir finden sollte. Tja, das Leben lehrt einen auch mal umzudenken.

Ich „traf“ Ilka im Internet, und meldete mich als Helfer bei einem Aufstellungstag an (ihr wisst ja, ich musste erstmal gucken, damit ich alles unter Kontrolle behalte). Die Aufstellungen der anderen waren eine interessante Erfahrung – ich hätte nicht gedacht, dass eine Person sich dermaßen in eine andere „versetzen“ kann, und diese fühlen kann, wie es bei den Aufstellungen der Fall ist. Es ist für den Aufstellenden eine teilweise gewollte (weil er sich angemeldet und physisch da ist) teilweise erzwungene Öffnung(weil Dinge an den Tag gefördert werden, die er vielleicht doch verbergen wollte). Und das ist auch gut so.

Als ich mich dann entschieden hatte, meine eigene Astrologische Symbolaufstellung zu machen, bin ich hingefahren in der Hoffnung, dass etwas bei mir passiert, aber auch mit ein wenig Skepsis. Es tat gut, dass jemand sich mit mir beschäftigt, ich stand ganz positiv und erwartungsvoll daneben. Aber fast nur daneben. Ihr wisst schon – der Kopf wollte die Kontrolle behalten. Dann sagte ich zu Ilka noch „Ich liebe doch meine Tarnkappe, wie kann ich sie denn einfach abgeben?“ Und danach – nach 2 Wochen schon – wollte ich Ergebnisse sehen. Ich fühlte, dass sich etwas entwickelt in mir, und die Ungeduld (!) stieg in mir. Dabei hätte alles so entspannt vor sich gehen können!!! Ilka hat Recht, wenn sie sagt: „Ihr sollt nichts tun – nur abwarten, was passiert.“ Nun sind drei Monate vergangen, und der Prozess läuft noch. Mir ist bewußt geworden, dass ich loslassen muss, es kommt schon alles so wie es kommen sollte. Ich muss sagen, ich habe im letzten Monat zum ersten mal seit Jahren glückliche Tage verlebt, weil ich loslassen lerne. Und mir ist noch etwas bewußt geworden – ich muss die Tarnkappe ablegen, mich verletzlich zeigen/machen, damit mich die Leute annehmen. Es fällt mir etwas schwer, aber ich lerne aus Erfahrung…“

Danke Ilka, für diese Erfahrung, und für das, das noch kommt. Und verzeih mir bitte, dass ich so ein Eisklotz war.

Anmerkung: Danke, meine Liebe, für die Zeilen, die ich veröffentlichen darf :-))