Erfahrungsberichte und BeispieleErfahrungsberichte und Beispiele

Liebe und Lügen

So, jetzt mal zur Astrologischen Symbolaufstellung.
Kennengelernt habe ich die Seminarleiterin über XING und hab mich total in sie und ihre Arbeit verliebt, ohne dass wir uns persönlich schon kannten. Dann hat sie einen Termin für die astrologischen Symbolaufstellungen im Oktober in Hamburg gehabt, da bin ich dann als Helfer hingegangen, um mir die Arbeit mal anzusehen. Und schwupps, war ich mittendrin. Zum Glück wusste ich vorher, dass ich auch als „Nur-Helfer“ durchaus an meine eigenen Themen geführt werde… da ging ganz schön die Post ab. Danach bin ich in den Mallorca- „Urlaub“ gefahren und brauche mich auch nicht zu wundern, warum der Urlaub so war wie er war. Passt schon alles. Schön wär gewesen, wenn wir uns ein wenig hätten erholen können… war wohl nicht dran.

Dann hab ich mich entschieden, im Dezember meine eigene Aufstellung zu machen. Vorher noch das Gespräche… ganz viele Erkenntnisse meinerseits… die Entwicklung läuft und läuft…

Als Vorbereitung für die Aufstellung gab es einen Fragebogen zu meinem Werdegang, meinen Familienmitgliedern und möglichen Themen für die Aufstellung. Als ich den ausfüllte und beim Namen meines Vaters ankam, wurde mir schon mal schwindelig. Das bedeutet für mich immer „Anbindungsschwindel“ – da passiert was mit dem Thema/ Menschen bei dem mir schwindelig wird. Ich nahm es wahr und das wars.

Als ich dann am Aufstellungstag dran war, saß ich vor der Gruppe und wusste nicht, was ich sagen sollte (der Verstand war verwirrt und ängstlich). Also stammelte ich erstmal rum und kam dann auf das Familienthema, was war da mit meinem Vater, warum gibt es keinen Kontakt zu meiner Schwester. Und das Wichtigste war, alte Ängste abzubauen und meine „neuen Schuhe“ (die Eigenverantwortung) passend zu machen. Ich suchte mir eine Stellvertreterin aus und den Rest übernahm die Seminarleiterin. Es dauerte ein paar Minuten bis alles soweit auf der „Bühne“ stand, dann ging es gleich in die Vollen. Da standen also Anteile von mir: das Opfer, die seelische Tarnkappe (die die wahre Identität verbarg) und die Lüge vor meiner Stellvertreterin. Auf der anderen Seite meine Seele, die absolut desinteressiert zusah, was so vor sich ging und keinerlei Anteil daran nahm. Puh. Das war schon spannend. Und es ging um die Liebe. Und um die große Lüge dazu. Die Lüge war, dass ich geliebt wäre. Mein Ich sagte, dass die Liebe nie wahr gewesen wäre. Und dann mischte sich eine Teilnehmerin ein, die am Rande saß. Sie war sehr traurig und hatte Mühe, dieses tiefe Gefühl zu kontrollieren (als sie traurig sagte, fing ich an zu weinen). Sie stand auf, wurde mit in die Aufstellung einbezogen. Und es stellte sich heraus, dass sie meinen Vater darstellte. Er wollte dieses Gewirr von Lüge und Wahrheit auflösen. Und für mich, die ich aussen davor saß und gar nichts weiter tat (ausser zu weinen, zu husten und zu husten), gingen so viele Lichter an…

Das Opfer, die Tarnkappe und die Lüge standen zwischen mir und meiner Seele, also war die Verbindung unterbrochen. In der Aufstellung ging es darum, diese Verbindung wieder herzustellen und die drei „Tatbestände“ positiv umzukehren und aufzulösen. All dies haben die Teilnehmer gemacht, ich saß nur da. Sie haben meine Gefühle gefühlt, meine Gedanken ausgesprochen und mich dargestellt… vollkommen magisch! Keinen dieser Menschen hatte ich vorher gekannt…und sie wussten, was in mir vorgeht und konnten es selbst fühlen. Wow.

Die Lösung bestand darin, das Opfer zum Schöpfer umzukehern, die Tarnkappe abzunehmen um die wahre Identität zu leben und die Lüge zur Wahrheit zu machen. Dann hat meine Stellvertreterin diese Drei verabschiedet und die Sicht auf die Seele wurde frei. Diese war inzwischen auch interessiert und wollte Verbindung aufnehmen. Da stand immer noch mein Vater… als meine Stellvertreterin ihn dann verabschiedete, sagte er „ich habe Dich geliebt, ich konnte es nur nicht so zeigen“ (jetzt laufen bei mir wieder die Tränen, das berührt mich so ) ich schreib gleich weiter, muß kurz Pause machen.

– 5 Minuten später-

So, weiter geht es. Mein Verstand möchte gerne die Info der Liebe meines Vaters irgendwie verpacken, doch das geht nicht. Es geht im Moment darum, diese Liebe zu fühlen und das ist so unglaublich berührend, weil es/ sie mir immer gefehlt hat. Und jetzt wo diese Liebe da ist, ist es ein so großes Gefühl in mir, dass ich noch gar nicht weiß, was ich damit machen kann. Es ergänzt mich, heilt mich und es berührt mich einfach immer wieder neu wenn ich diesen Satz sage oder schreibe „ich habe Dich geliebt, ich konnte es nur nicht zeigen“.

Jedenfalls war dann der Weg von mir zur Seele frei. Und dann wurde ich gegen meine Stellvertreterin ausgetauscht und konnte mich mit meiner Seele rück-verbinden.

Das war meine Astrologische Symbolaufstellung. Die Seminarleiterin sagt, die Entwicklung/ Reinigung/ Veränderung nach so einer Aufstellung dauert bis zu 6 Monate. Nach etwa 6 Wochen sind schon große Veränderungen zu spüren und ich kann Euch sagen, ich spüre sie jetzt schon. Und freue mich darauf, was noch alles kommt. Ich durfte es an meiner Freundin erleben, die im Oktober aufgestellt hat. Bei ihr ist so viel Gutes bereits passiert und es geht immer weiter. Das ist toll zu sehen und ich bin echt beeindruckt von der Methode.

Anmerkung: Ganz lieben Dank für das Teilen der Zeilen, meine liebe XY :-)) Ilka
Das Bild zeigt nicht die beschriebene Aufstellung, sondern meine Ausbildungsgruppe und dient als Anschauung.