Dies und DasDies und Das

Gedanken zum Jahreswechsel

Es ist mal wieder soweit. Das Jahr neigt sich dem Ende und wir überlegen uns für das kommende Jahr schon mal Gute Vorsätze. Und was nimmt man sich nicht alles vor: mehr Freizeit, mehr Ruhe, abnehmen, Nichtraucher werden, mehr Sport….. Die Liste kann endlos werden. Und doch werden auch die ersten Tage im Januar nichts von dem Alltags-Flair verlieren und schwupps sind wir wieder im alten Fahrwasser…

Ich habe inzwischen „Gute Vorsätze“ über Bord geworfen und Platz geschaffen für Rückschau, Dankbarkeit und neue Pläne und Ziele. Damit lasse ich mir Freiheiten und drücke mich selbst nicht in irgendwelche Formen. Und das fühlt sich gut an.

Jedes Jahr halte ich Rückschau auf die vergangenen 12 Monate. Spüre nochmal rein. Die schönen Momente, die traurigen Phasen, die glücklichen „Zu-Fälle“, das Leben an sich. Allein bei dieser Rückschau kommt die Dankbarkeit. Dankbarkeit für die vielen wundervollen Menschen, die ich treffen, kennenlernen und begleiten durfte. Dankbarkeit für die neuen Erkenntnisse und Lektionen im Leben. Dankbarkeit für die Wesen, die ich loslassen musste, denn sie haben mich bis genau zu jenem Punkt begleitet. Dankbarkeit für Prüfungen, die mich testeten. Dankbarkeit für neue Herausforderungen. …. Man sieht jetzt schon, dass die Liste viel länger wird, als es „Gute Vorsätze“ sein könnten.

Und dann kommen die neuen Pläne und Ziele. Immer gerade so gesteckt, dass sie Freude machen und es möglich ist, sie zu erreichen. Immer etwas höher als man gerade ist und doch erreichbar. Das nennt man „Flow“. Genau diesen Flow strebe ich auch 2009 wieder an. Es gibt noch so viel zu entdecken und ich bin bereit – auch aus Dankbarkeit bereit. Natürlich kenne ich meine persönlichen Stolperfallen und die Aufgaben, die sich immer wieder einschleichen. Manchmal mit Zähneknirschen, aber grundsätzlich willig werde ich mich auch diesen Themen wieder stellen. Viele Muster sind ja schon bekannt über den Lauf der Jahre :-))

Ich bin sehr gespannt, was das Neue Jahr bringen wird. Astrologisch gesehen, stehen die Sterne gut. Es kommt nur darauf an, was man selbst draus macht. Also: Lassen wir es heute krachen und packen wir es an :-))

Natürlich habe ich auch wieder ein paar schöne Worte eines Schriftstellers für die Jahreswende gefunden:

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit.
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid.
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass.
Ein bisschen mehr Wahrheit das wäre was.

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh.
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du.
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut.

Und Kraft zum Handeln, das wäre gut.

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht.
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht.

Und viel mehr Blumen, solange es geht.
Nicht erst an Gräbern, da blühn sie zu spät.

Ziel sei der Friede des Herzens, besseres weiß ich nicht.

Peter Rosegger 1843-1918

Ich wünsche allen einen leichten und fröhlichen Guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr


Liebe Grüße
Ilka