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Auszug aus dem Newsletter von Rüdiger Dahlke 3/2008

 

  Wer selbst keinen inneren Frieden kennt,
wird ihn auch in der Begegnung mit
anderen Menschen nicht finden.
Dalai Lama
  KOLUMNE Oster-Frieden, Freiheit und TibetEine groteske Nachrichtenmischung machte uns kürzlich zu schaffen. Weltweit feierten Christen Ostern und verbanden es mit Friedens- und Segenswünschen für die Welt. Zugleich schlug die chinesische Führung mit gewohnt brutalen Mitteln die Proteste in Tibet nieder, wobei schon zu Beginn von über 100 Toten die Rede war. Bald wird gar keine Rede mehr sein, denn die chinesischen Potentaten haben in ihrer totalitären Allmacht fremde Reporter des Landes verwiesen, um keine weiteren Zeugen zu haben. Darauf, solche Gestalten Politiker zu nennen, möchte ich an dieser Stelle verzichten, es würde andere politische Menschen nur unnötig herabsetzen. Wer so handelt, hat offenbar üble Absichten. Die naiv-dummen Propaganda-Sprüche chinesischer Machthaber klingen wie Hohn in den Ohren von Menschen, die den Dalai Lama als eine der wenigen jenseits aller Zweifel integren Persönlichkeiten der großen Polit ik schätzen gelernt haben.
            Von offizieller westlicher Seite bleibt leider nicht viel mehr als die gewohnt lauwarmen Proteste und betretenes Schweigen. Auch die wenigen charakterfesten Politiker, die sich immerhin noch trauen, dem Dalai Lama öffentlich die Hand zu reichen, wie die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, schweigen bedrückend. Wie die Maus vor der Schlange, stehen sie wieder einmal gebannt vor der Wirtschaftsmacht China und machen ihren peinlichen Kotau vor dem Geld.    
            Dabei wäre es vielleicht die letzte Chance, eines der brutalsten Regime, das die Welt gesehen hat, in die Schranken zu weisen. Parallelen zu den Olympischen Spielen von 1936 sind erschreckend und nicht zu weit hergeholt. Auch damals hat es ein schon absehbar menschenfeindliches Regime geschafft, sich mittels Olympia vor der Welt ein friedliches Mäntelchen umzuhängen und von seinen brutalen, jede Menschenwürde verachtenden Machenschaften abzulenken.
            Die Tibeter mag es nicht direkt vor der Bedrohung durch die chinesische Übermacht retten, aber es wäre ein Zeichen, das die Welt aufrütteln könnte, wenn die Olympiade in Peking schlicht und einfach abgesagt würde oder – falls möglich und für die Sportler ungleich fairer – noch einmal in Sydney stattfände. Dort hat man gezeigt, dass man es kann und immerhin weiß, was mit den Menschenrechten gemeint ist.
               Ein Boykott der Olympiade wäre eigentlich viel zu wenig, man sollte gleich die ganze olympische Idee vor diesem Regime in Sicherheit bringen. Die rechtlichen Voraussetzungen dafür sind erfüllt, denn die chinesische Führung hatte sich in den Geschäftsbedingungen für die Vergabe der Olympischen Sommerspiele verpflichtet, die Menschenrechte und umfassende Freiheit der Berichterstattung zu gewährleisten. Jacques Rogge, der Boss von Olympia, hätte also die Handhabe, jetzt bräuchte er nur noch den Mut. Nach solch einem Schritt wären vielleicht sogar die chinesischen Diktatoren redebereiter. Der Dalai Lama hat seine Bereitschaft dazu gebetsmühlenartig wiederholt und tut es auch jetzt wieder händeringend.
            Soweit so schlecht! Was können wir persönlich tun in dieser bedrückenden Situation? … weiterlesen           
    AGENDA 1
Wochenseminare und Sonstiges• Fastenwandern für Einsteiger mit Nordic Walking
20.04-27.04.2008 Tannheimer Tal
Gebhard Gediga, Irene Ostertag
Mein Idealgewicht: Fastenwandern mit Nordic Walking
04.05.-10.05.2008 Tannheimer Tal
Ruediger Dahlke, Gebhard Gediga, Irene Ostertag
Wanderwelten zwischen Feuer und Wasser
13.05.-20.05.2008 auf La Palma
Gebhard Gediga, Hildegunde Kirkovics
Wege zur Mitte im Innen und Außen
03.06.-07.06.2008 in A-Pichl
Dorothea Neumayr, Gebhard Gediga
Säulen der Gesundheit Ärztefortbildung (34 Punkte)
07.06.-12.06.2008 Kreuzfahrt
Dr. Ruediger Dahlke, Dr. Ingfried Hobert
Fastenbergwanderwoche und Naturmeditationen
20.06.-27.06.2008 in Tirol
Gebhard Gediga und Irene Ostertag
Abenteuer Leben
22.06.-28.06.2008 in I- Alta Badia
Ruediger Dahlke, Franz Mühlbauer
Säulen der Gesundheit
28.06.-04.07.2008 in A-Millstatt am See
Ruediger Dahlke, Baldur Preiml
  AUS DER MEDIZIN 1 Eifersüchtige Männer
Holländische Wissenschaftler der Universität Groningen konnten belegen, dass kleine Männer deutlich eifersüchtiger reagieren als Große. Die an fast 500 Probanden durchgeführte Studie ergab eine deutliche Korrelation zwischen Größe und Eifersucht.
Buchempfehlung: Körper als Spiegel der Seele (GU Verlag)

AUS DER MEDIZIN 2 Stress und Antibiotika
Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in San Francisco konnten belegen, dass bei Stress weniger körpereigene Antibiotika in die äußeren Hautschichten transportiert werden, was die entzündlichen Hautreaktionen im Sinne von Pickelbildung in schwierigen seelischen Situationen erklären würde. Allerdings handelte es sich vorerst nur um eine Studie an Mäusen.
Tipp: Doppel-CD Hautprobleme (Goldmann-Arkana-Audio)

AUS DER MEDIZIN 3 Geben ist seliger als Nehmen
Diese alte biblische Weisheit kann jetzt als wissenschaftlich belegt gelten. In mehreren Versuchsreihen fanden US-Wissenschaftler bestätigt, dass Menschen sich besser fühlen, wenn sie anderen etwas schenken, als wenn sie es für sich behalten.
Wer zum Spenden neigt, ist besser gestimmt, als jene Menschen, die solches regelmäßig verweigern. Auch wer seine Weihnachtsgratifikation mit anderen teilt, fühlt sich messbar besser als derjenige, der das Geld für sich verwendet.
Selbst noch ein einfacher Versuch mit Studenten, die Geld erhielten zum Verschenken oder um sich selbst etwas zu gönnen, ergab dasselbe Ergebnis. Diejenigen, die das Geld verschenkten, fühlten sich erheblich und messbar besser als diejenigen, als diejenigen es für sich verwendet hatten.

AUS DER MEDIZIN 4 Schon Dicke Kinder haben Gefäßschäden
Bei fettleibigen Kindern haben US-amerikanische und italienische Wissenschaftler bereits mit sieben Jahren erste Anzeichen von Arteriosklerose und Typ II Diabetes gefunden. Die Untersuchung von Kindern zwischen 6 und 14 Jahren erbrachte beginnende Gefäßverhärtungen einerseits wie auch eine gesteigerte Insulinresistenz, das typische Frühzeichen für beginnenden Alters- oder Typ II-Diabetes.
Die gefundenen Verdickungen sind Vorläufer von Gefäßverengungen und damit auch von koronaren Herzkrankheiten und Schlaganfällen. So wird die rechtzeitige Regulierung des Gewichts sehr bedeutungsvoll für die Gesundheit im Erwachsenenalter.

AUS DER MEDIZIN 5 Stress macht aggressiv und Aggressivität stresst
Beide Phänomene sind durch einen Feedback-Mechanismus miteinander gekoppelt, sodass Menschen unter Stress aggressiver reagieren als sonst. Eine ungarisch-niederländische Forschergruppe konnte diesen Zusammenhang bei Ratten nachweisen. Die Aktivität eines Aggressionszentrums im Gehirn und die Ausschüttung von Stresshormon fördern sich gegenseitig. Je aktiver dieses Gehirnareal, desto mehr Stresshormon befindet sich im Blut und umgekehrt.
Stresshormone haben eigentlich die Aufgabe, Energiereserven des Körpers zu mobilisieren und ihn flucht- oder kampfbereit zu machen. Erfahrungen zeigen, dass schon eine Konfliktsituation ausreicht, um die Feedback-Schleife zwischen Stresshormon und Aggressionszentrum in Gang zu setzen.
So erklärt sich, warum es so schwer ist, unter Stress ruhig zu bleiben und nicht auszurasten oder sich aber auch wieder zu beruhigen, wenn man einmal auf 180 ist.

    AGENDA 2
Vorträge und Tagesseminare
in CH, A, LU und D07.04.08 D-Donauwörth
Doppelvortrag
08.04.08 D-Neumarkt
Doppelvortrag
09.04.08 D-Kolbermoor Doppelvortrag
10.04.08 A-Wien
Doppelvortrag
13.04.08 CH-Wildegg
Tagesseminar
14.04.08 CH-Luzern
Vortrag
15.04.08 CH-Bern
Tagesseminar
15.04.08 CH-Bern
Vortrag
16.04.08 CH-Cham
Tagesseminar
16.04.08 CH-Cham
Vortrag
17.04.08 CH-Sissach
Tagesseminar
17.04.08 D-Freiburg Doppelvortrag
18.04.08 A-Stainz
Vortrag
18.04.08 A-Graz
Doppelvortrag
19.04.08 A-Graz
Doppelvortrag
19.04.08 A-Leibnitz
Doppelvortrag
20.04.08 A-Windischgarsten
Tagesseminar
20.04.08 A-Windischgarsten
Vortrag
21.04.08 D-Mainz
Doppelvortrag
22.04.08 D-Frankfurt/Main Doppelvortrag
23.04.08 D-Fürth
Doppelvortrag
24.04.08 D-Günzburg Doppelvortrag
26.04.08 D-Herzogenaurach
Tagesseminar
27.04.08 D-Frankfurt
Tagesseminar
28.04.08 D-Stuttgart
Vortrag
29.04.08 LU-Luxembourg
Doppelvortrag
30.04.08 D-Blieskastel Doppelvortrag
  GESUNDHEITSTIPP Das sanfte Augenbewegen
Im Umgang mit schrecklichen Erfahrungen gibt es eine einfache und wirksame Methode, die auf einfache Art und Weise Erleichterung bringt.
• Setzen oder legen Sie sich hin, evtl. mit meditativer Hintergrundmusik.
• Schließen Sie die Augen.
• Beginnen Sie die Augen von innen heraus lächeln zu lassen.
• Lassen Sie dann die Augäpfel hinter geschlossenen Augenlidern hin und her wandern. Die Bewegung führt von links nach rechts und von rechts nach links, immer wieder hin und her. Versuchen Sie, die Augenbewegungen ruhig und unaufhörlich, aber keinesfalls fahrig oder gehetzt zu machen. Stellen Sie sich einfach vor, die Augen wanderten ruhig und bestimmt, dauerhaft lächelnd und wach von Seite zu Seite.
• Konzentrieren Sie sich auf die Augenbewegungen und achten Sie darauf, dass sie nicht die Luft anhalten, sondern entspannt lächeln.
• Erinnern Sie sich an das traumatische Geschehen, an den Anfang der belastenden Situation, um sie Episode für Episode vor dem inneren Auge Revue passieren zu lassen. Gleichgültig wie unangenehm das ursprüngliche Trauma war und immer noch sein mag, kann es in diesem simplen Szenario sogleich beim ersten Erleben schon entscheidend entschärft werden.
• Bewegen Sie die Augen kontinuierlich lächelnd hin und her.
• Durchleben Sie so das ganze traumatische Geschehen noch einmal Bild für Bild – diesmal unter dem Schutz der sanften Augenbewegungen, die das Schreckliche auf weiche Art wegnehmen, ohne es wegzudrängen.
• Wer merkt, dass er das Augenbewegen oder das Lächeln zeitweilig aus dem Bewusstsein verloren hat, fängt einfach wieder von vorn an.
• Nehmen Sie sich im Anschluss noch ein paar Minuten Zeit, um einfach still zu atmen.
• Falls das Unbehagen nochmals auftaucht, kann die Übung beliebig wiederholt werden. bis ein Wieder-Erinnern ohne Missbehagen möglich ist.

Aus: Notfallapotheke für die Seele (Nymphenburger)

    AGENDA 3
Kurzseminare im Heil-Kunde-Zentrum in Johanniskirchen• Veränderung ist möglich
11.04.-13.04.08
Gerald Miesera
Partnerschaft – Ein Weg zum Heilwerden
02.05.-04.05.2008
Anja Schönfuss und Hildegunde Kirkovics
Nomen est omen – eine Reise in die Tiefen des eigenen Namens
16.05.-18.05.2008
Johannes Schaffer-Suchomel
Schamanische Heilreise
30.05.-01.06.2008
Paul Port und Hildegunde Kirkovics
Rund um den verbundenen Atem
13.06.-15.06.2008
Ruediger Dahlke und Hildegunde Kirkovics
Kraftquelle inneres Kind
27.06.-29.06.2008
Hildegunde Kirkovics und Anja Schönfuss