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Auszug aus dem Newsletter von Rüdiger Dahlke 1/2008

Dies ist ein Auszug aus dem Newsletter von Rüdiger Dahlke – empfangen am 30.01.2008

AUS DER MEDIZIN I Gebärmutterhals-Krebsimpfung und kein Ende: Viele Kranke und ein Todesfall

Allein in Oberösterreich, einem wichtigen, aber nicht einmal dem größten der österreichischen Bundesländer ist eine 19-jährige im Oktober 2007 drei Wochen nach der Impfung gestorben. Jetzt wurde ein weiterer Fall einer 15-jährigen Oberösterreicherin bekannt, die nach der Impfung auf der Intensivstation landete. Ansonsten reichen die in Österreich registrierten über 1000 Nebenwirkungen von Schwindel über Fieber bis zu Ausbleiben der Menstruation. Aufgrund dieser Situation, die nach den Aussagen von Schulmedizinern „nicht voraussehbar“ war, hat die österreichische Presse und nun auch die Politik begonnen, das Thema neu zu diskutieren.
Fazit: Für Schulmediziner war das Dilemma natürlich wirklich nicht voraussehbar, für alle anderen aber schon, wie unser diesbezüglicher Rundbrief von vor Monaten zeigt.
Die eingetretene Situation hindert auch weiterhin Schulmediziner nicht, sich voll hinter die unerprobte und überflüssige Impfung zu stellen. Der österreichische Krebshilfepräsident plädiert öffentlich für die Aufnahme der HPV-Impfung ins Kinderimpfprogramm.
Aber es gibt Hoffnung und auch Schulmediziner, die dagegen aufstehen.
Der Gynäkologe Christian Fiala gibt im Standard-Interview zu bedenken, dass überhaupt nicht geklärt ist, ob die Impfung vor Gebärmutterhalskrebs schützt. Weiter sagt er: „Die Impfung wurde mit beispiellosem Werbeaufwand eingeführt. Dabei kamen bisher kritische Aspekte viel zu kurz. So fehlen zum Beispiel Studien darüber, ob auch tatsächlich die Häufigkeit von Krebs verringert wird, oder lediglich die Häufigkeit von Virusinfektionen.“
Fiala hält derzeit die Übernahme ins Kinderimpfprogramm für nicht vertretbar und sagt: „Angesichts der hohen Kosten stellt sich auch die Frage, ob mit derart großem Aufwand nicht bessere Initiativen gefördert werden sollen“ … „Es gibt in der Medizin genügend Beispiele wo eine Maßnahme verfrüht eingeführt wurde und sich die negativen Auswirkungen erst später gezeigt haben. Es gibt keinen Grund hier ein Risiko einzugehen.“

AUS DER MEDIZIN II Ausdauersport macht glücklich

Dass Ausdauersport Glücksgefühle hervorruft und fit hält, ist seit langem bekannt, aber jetzt ist dank der Forschungen von Eric Dickson von der University of Iowa auch der wissenschaftliche Hintergrund klarer geworden. Die bei Ausdauersport ausgeschütteten Endorphine halten das Herz buchstäblich gesund indem sie helfen, es vor Infarkten zu schützen. Das Hochgefühl durch diese Stoffe war längst bekannt, die protektive Wirkung der Botenstoffe jedoch ist eine neue Erkenntnis.

In einer Studie mit Ratten, deren eine Gruppe sich über mehrere Tage viel bewegte, während eine andere fast ohne Bewegung blieb, wurde der Effekt klar. Als die Forscher bei beiden Gruppen künstliche Infarkte auslöste, waren die Schäden bei den sich bewegenden Tieren deutlich geringer. Sobald aber bei den Tieren die Rezeptoren zur Andockung der Endorphine blockiert wurden, verschwand der schützende Effekt wieder. Abgesehen von der Grausamkeit solcher Tierexperimente, verrät dieses, wie wichtig die Endorphine und damit Bewegung im Sauerstoffgleichgewicht für die Gesundheit ist.

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