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Wer passt zu mir? Die Gretchenfrage der Tierkreiszeichen

Wer kennt sie nicht? Die Bücher über die Tierkreiszeichen – gern gekauft, verschenkt, verliehen. Passt der Widder zum Krebs oder vielleicht doch zum Wassermann??? Und überhaupt – was ist mit den Gegensatz-Zeichen Widder zu Waage, Stier zu Skorpion, etc??? (Also das Zeichen, das im Radix dem Geburtsmonat gegenüber liegt)

In vielen Büchern ist zu lesen, dass frau/mann mit den Gegensatzzeichen lieber erst gar nichts anfangen soll, es geht sowieso in die Hose. Ist es wirklich so „einfach“?Nöö – schrieen schon früh meine Hörner in mir. Noch bevor ich mich mit Astrologie beschäftigte, war mir irgendwie klar, dass diese Aussage nicht alles sein konnte. Denn meine Partner waren fast immer Skorpione. Wieso ziehe ich als Stier Skorpione an, wenn sich das doch gar nicht verträgt??? 

Es gibt eine simple und eine etwas kompliziertere Antwort auf diese Frage. Die Simple ist so einfach wie das Leben: Gegensätze ziehen sich an – auch am Sternenhimmel. Oft fühlt man sich vom Gegensatz-Zeichen besonders angezogen, besonders gut verstanden oder frau/mann kann sich so schön über einander aufregen. Das Gegensatz-Zeichen hält einem natürlich auch gern den Spiegel vor. Es deckt schonungslos unsere Schwachstellen auf, aber ergänzt sich auch gut mit uns fehlenden Dingen. Man sagt auch, dies sei das „Beschützerzeichen“, weil viele Menschen hier ihre perfekte Ergänzung im Leben finden. An Beispielen erläutert: Dem kämpferischen Widder steht die friedliebende Waage gegenüber, dem im Materiellen verankerte Stier der das Loslassen fordernde Skorpion, dem objektivem Zwilling der die eigene Meinung vertretende Schütze, dem gefühlsbetonten Krebs der strukturierte Steinbock, dem majestätischen Löwen der auf Gleichberechtigung pochende Wassermann und der sachlichen Jungfrau die phantasievollen Fische. 

Nun die etwas komplizierte Antwort: Ganz so einfach ist es dann doch nicht erklärt. Nicht nur die Tierkreiszeichen spielen bei der Einschätzung der Qualität der Partnerschaft eine Rolle, sondern natürlich auch die Verteilung der Planeten, Elemente und Häuser im Radix des jeweiligen Partners und der jeweilige Aszendent. Und wie spielen diese Punkte zusammen, wenn wir beide Horoskope betrachten? Welche gemeinsamen harmonischen und disharmonischen Aspekte gibt es? Was sind die unbewußten Erwartungen (Deszendent)? Es gibt verschiedene Herangehensweisen für Astrologen, eine Partnerschaft zu deuten. Die Synastrie, also der Vergleich von zwei Radix-Horoskopen. Das Composit, zwei Radix werden halbiert und es entsteht ein neues. Oder das Combin, das sich aus der zeitlichen und räumlichen Mitte zweier Geburten ergibt.Es führen also viele Wege nach Rom. Der astrologische Laie hat nun einmal kräftig geseufzt und versteht nur noch Bahnhof.  

Mir ist die grundsätzliche Botschaft wichtig: Vertraut Eurem Gefühl bei der Partnerwahl. Niemand sucht sich oder findet den Partner, ohne das dort nicht irgendetwas wäre. Entweder kann man an oder mit dem Partner etwas lernen, oder man hat eine gemeinsame Aufgabe, oder, oder, oder…. Nichts geschieht zu-fällig :-))Wer aber doch mehr über die Qualität einer Partnerschaft wissen möchte, sollte nicht anhand der Tierkreiszeichen die Beziehung beurteilen – Hier ist das Beste, sich ein persönliches Partner-Horoskop ausarbeiten zu lassen. Das enthält die besten und treffensten Tipps, Tricks und Erkenntnisse. Das Lesen macht Freude, weil man sich und den Partner erkennt :-))) Viel Spaß dabei.